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Neue Ausstellung im Kulturhistorischen Museum Rostock "Das Stillleben und die Entdeckung der Welt"

Rostock-Stadtmitte (HRPS) • Mit großem Publikumszuspruch ist gestern die neue Sonderausstellung des Kulturhistorischen Museums Rostock "Das Stillleben und die Entdeckung der Welt" eröffnet worden. Sie wird bis zum 17. Januar 2016 zu sehen sein. Die Gäste der Eröffnung erlebten die Schönheit der Stillleben aus der Sammlung des größten Rostocker Museums. Das Kulturhistorische Museum Rostock präsentiert mit der neuen Ausstellung eine außergewöhnliche und seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr gezeigte Auswahl kostbarer Stillleben aus seiner Kunstsammlung und eröffnet damit einen eindrucksvollen Blick auf der wachsende Wissen um Flora und Fauna des 17. und 18. Jahrhunderts.

Die Ausstellung ist einem barocken Stillleben gewidmet: dem "Blumenstillleben mit Insekten" (1682) der holländischen Malerin Rachel Ruysch (1664-1750). Ihre Arrangements aus Blumen und Früchten, Insekten, Schnecken und Reptilien fanden immer wieder neue Bewunderer.
Der Stil ihrer Malerei prägte Generationen von Blumenmalern. In der Republik der Vereinigten Niederlande wurde sie 1701 als erste Frau in eine Malergilde aufgenommen. Kurfürst Johann von der Pfalz ernannte sie zur Hofmalerin. Die schon zu Lebzeiten der holländischen Künstlerin äußerst wertvollen Stillleben gelangten in die Museen der Welt: Amsterdam, Brüssel, Florenz, New York oder auch Melbourne. Eines der rund 100 von Rachel Ruysch signierten Stillleben befindet sich in Rostock.

Die alte, goldene Inschrift auf dem schwarzen Rahmen ist ein Indiz auf der Suche nach der Geschichte des Stilllebens: "Donum Dn. JACOBI WEHNERI Urbis Rostoch. Civis Primary. Ao. 1734." Die Spur führt von diesem Geschenk des Kaufmanns Wehner zu den historischen Sammlungen der Universität Rostock. In der Zoologischen Sammlung werden Präparate von Insekten und Reptilien bewahrt, wie sie auch Rachel Ruysch virtuos gemalt hat. Ein als Memento mori behütetes Kinderskelett ist mit dem Wirken des berühmtesten Anatomen seiner Zeit verbunden: Frederik Ruysch.
Sein anatomisches Museum in Amsterdam dekorierte seine Tochter Rachel.
In die illustre Schar der Besucher reihten sich Zar Peter I. und Maria Sibylla Merian ein. Stillleben aus der Sammlung des Museums vom 17. bis zum 19. Jahrhundert von Melchior de Hondecoeter, Johann Baptist Drechsler oder Maximilian Pfeiler präsentieren die immer wiederkehrende Leidenschaft: Die Entdeckung der Welt.

Alle ausgestellten Originale stammen aus dem Kulturhistorischen Museum Rostock, dem Staatlichen Museum Schwerin, der Zoologischen Sammlung oder der Bibliothek der Universität Rostock. Zwei Kunstwerke sind Leihgaben der Bundesrepublik Deutschland.
Zur Ausstellung ist ein reich bebilderter Katalog erschienen, der für 12,80 Euro im Museum erhältlich ist.

Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Programm mit Führungen und Vorträgen begleitet. Öffentliche Führungen mit der Kuratorin Dr. Susanne Knut finden jeweils um 11 Uhr am 4. Oktober und 15. November 2015 sowie am 17. Januar 2016 statt. Weitere öffentliche Führungen werden jeweils um 15 Uhr am 8. und 22. Oktober 2015, am 5. und 19. November 2015, am 3. und 17. Dezember 2015 sowie am 14. Januar 2016 angeboten. Wer abendliche Führungen bevorzugt, kann diese jeweils um 18 Uhr am 15. und 29. Oktober 2015, am 12. und 26. November 2015, am 10. Dezember 2015 und am 7. Januar 2016 besuchen. Zu Vorträgen jeweils um  19 Uhr sind Interessenten ebenfalls herzlich eingeladen. Am 13. Oktober 2015 referiert Prof. em. Dr. Ragnar Kinzelbach von der Universität Rostock zum Thema "Von Tychsens Naturaliensammlung zur Zoologischen Sammlung der Universität Rostock", am 3. November 2015 spricht Dr. Gero Seelig vom Staatlichen Museum Schwerin über "Blumen, Echsen, Falter - Rachel Ruysch und ihre Kollegen" und am 1 5. Dezember 2015 gibt Iris Masson von der Hochschule für Bildenden Künste Dresden Informationen zum Thema "Mit Mikroskop und Skalpell. Die Restaurierung von Rudolf Siegers Gemälde Toter Fasan".

Ulrich Kunze



Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Kunst & Kultur | Fr., 02.10.2015 - 12:36 Uhr | Seitenaufrufe: 44
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