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Kosten für Klinikbau in Rostock wurden bestätigt

Rostock-Hansaviertel (FMMV) • Der Finanzausschuss des Landtages Mecklenburg-Vorpommern hat in seiner Sitzung am 4. Dezember die Vorlage für die Mehrkosten des Neubaus für Zentrale Medizinische Funktionen der Universitätsmedizin Rostock gebilligt. Für die Errichtung des Neubaus stehen nun rund 143 Mio. EUR zur Verfügung.

Die Universitätsmedizin Rostock verteilt sich derzeit noch auf 7 Standorte, künftig soll der Kernbereich auf dem Campus Schillingallee konzentriert werden. Dort wird ein modernes Universitätsklinikum entstehen, das medizinisch-funktional, organisatorisch und logistisch den hohen Ansprüchen an die Hochleistungsmedizin gerecht wird. Herzstück des Universitätsklinikums wird der Neubau Zentrale Medizinische Funktionen sein.

Die Grundkonzeption des Neubaus ist als Verbindungsbau zwischen den chirurgischen und internistischen Kliniken auf dem Campus Schillingallee vorgesehen. Mit dem Neubau wird der Aufbau einer interdisziplinären Organisation für Aufnahme, Diagnostik und Therapie geschaffen. Mit der Einrichtung interdisziplinär zu nutzender Bereiche werden Doppelvorhaltungen von Ressourcen wie Personal, Geräte und Nutzflächen vermieden. Die dadurch bewirkten Effizienzsteigerungen werden sich positiv auf die Betriebskosten auswirken.

Infolge der Anregungen des Landesrechnungshofes M-V und des notwendigerweise fortzuschreibenden Betriebsorganisationskonzeptes wurden die im Neubau unterzubringenden Funktionsbereiche durch die Universitätsmedizin Rostock in Teilen überdacht und gleichzeitig dem fortschreitenden medizinischen Innovationsprozess in der Hochleistungsmedizin angepasst. Dies führte zu Änderungen, die im Rahmen der zu erarbeitenden erforderlichen Planung berücksichtigt wurden.

Die Mehrkosten von insgesamt 48,4 Mio. EUR gegenüber der ursprünglichen Planung sind jedoch auch noch durch weitere Kostensteigerungen begründet. Gut 9,8 Mio. EUR ergeben sich allein aus Baupreis- und Honorarkostensteigerungen seit 2010. Darüber hinaus sind beispielsweise auch zusätzliche Bauteile zu den bestehenden Klinikgebäuden, aufwändigere Gründungsarbeiten aufgrund geänderter hydrologischer Verhältnisse und Ersatzbeschaffungen medizinischer Großgeräte kostenerhöhend zu berücksichtigen.

Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende 2019 vorgesehen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Sa., 17.01.1970 - 10:49 Uhr | Seitenaufrufe: 132
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