Veranstaltung zum Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern in Rostock / News / Seestadt Rostock
Besuche HRO-News.de auf facebook
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Verborgene Schätze und spannende Geschichten im Archiv entdecken - Bild: Nordkurier
Rostocks „Treffpunkt Stadtarchiv“ wird 20 Jahre: Vorträge und Workshops laden zum Entdecken der Stadtgeschichte ein.
Quelle: Nordkurier | Mo., 10:35 Uhr
Neue Technik aus dem Landkreis Rostock soll Schadstoffe aus dem Meer fernhalten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Mitten auf Weltreise wird die „Aidadiva“ zum Forschungsschiff. Eine Firma aus MV testet dort erstmals ein neues Kühlsystem für Kreuzfahrtriesen. Die Technik spart Energie und hält schädliche Stoffe vom Meer fern.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 07:18 Uhr
Gemeinden in MV stecken tief in den Schulden – mit interaktiver Karte - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Gemeinden in MV haben Verbindlichkeiten von 6,47 Milliarden Euro – durchschnittlich 4106 Euro pro Einwohner. Besonders betroffen sind Tourismusorte, aber auch Rostock mit 1,67 Milliarden Euro Gesamtschulden. Wie es in Ihrer Kommune aussieht, zeigt unsere interaktive Karte.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 09:03 Uhr
Guter Uni-Abschluss, aber trotzdem kein Job? Für viele junge Menschen ist das Realität. Janne aus Rostock studierte Geografie - und arbeitet jetzt als Zimmerin.
Quelle: NDR.de | Di., 06:59 Uhr
Große Umbaupläne: Unfallschwerpunkt wird ausgebaut - Bild: Nordkurier
Große Umbaupläne am Südring: neue Abbiegespuren, sichere Übergänge, frische Gleise. 2028 drohen Verkehrsteilnehmern zum Teil große Einschränkungen.
Quelle: Nordkurier | Mi., 06:34 Uhr
Hansa mit Mega-Lauf - Brinkmann erklärt seine Auswärts-Monster - Bild: Bild.de
Hansa Rostock will in Mannheim seine starke Auswärts-Serie weiter ausbauen.
Quelle: Bild.de | Mi., 09:11 Uhr
Originale ertasten und neue Dimensionen in Kunsthalle entdecken - Bild: Nordkurier
Skulpturen neu entdecken: Die Kunsthalle Rostock zeigt die „3. Dimension“ mit Tastraum, Umfrage und Werken von 1908 bis 2024.
Quelle: Nordkurier | Mi., 09:17 Uhr

Veranstaltung zum Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern in Rostock

Rostock (MEIL) • In einer Veranstaltung hat Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel heute (19.06.2015) in Rostock den Stand beim Breitbandausbau des Landes und erste Überlegungen zu einer Förderkulisse vorgestellt.

Als Ausgangspunkt für die Überlegungen diente ein Gutachten vom TÜV Rheinland, welches beauftragt worden war, um herauszufinden, welcher Investitions- und Fördermittelbedarf in Mecklenburg-Vorpommern besteht.

Infrastrukturminister Christian Pegel: "Um Entscheidungen zu treffen, wie wir den Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern am effektivsten voranbringen, mussten wir zunächst herausfinden, wie hoch die Investitionen und die Wirtschaftlichkeitslücke ausfallen werden."

Nach dem Breitbandatlas des Bundes kann die Hälfte der Haushalte Mecklenburg-Vorpommerns über schnelles Internet verfügen. "Schaut man dann aber, wie sich das verteilt, so ergibt sich ein differenziertes Bild. Während in der Stadt 90 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner Geschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit/s nutzen können, so sind es im ländlichen Raum nur 14 Prozent. Das ergibt sich daraus, dass es für die Anbieter nicht immer wirtschaftlich ist, im ländlichen Raum, wo nur wenige Menschen leben, Investitionen zu tätigen. Um den Ausbau aber überall voranzutreiben, braucht es deshalb Unterstützung von staatlicher Seite", so Infrastrukturminister Christian Pegel.

Das Gutachten schlägt vor, Mecklenburg-Vorpommern in 74 Projektgebiete in einer Clusterstruktur aufzuteilen. Der Zuschnitt der Projektgebiete erfolgte unter Beachtung der Gemeindegrenzen, Bevölkerungs- und Haushaltszahlen, geographischen Lage und auf Grundlage technologischer Anforderungen. Pegel: "In diesen Clustern sollen sich Projekte entwickeln, wobei die Grenzen der Projektgebiete flexibel gehandhabt werden können."

Unter Berücksichtigung bereits versorgter Gebiete wurde ermittelt, wie groß die denkbare Wirtschaftlichkeitslücke, d.h. der Förderbedarf für einen Ausbau des Glasfasernetzes bis zum Kabelverzweiger/Bürgersteig (FTTC) ist. Für einen FTTC-Ausbau ergibt sich ein Förderbedarf zwischen 1,4 bis 1,6 Milliarden Euro. Für die Errichtung eines landesweiten neuen Glasfasernetzes bis zum Gebäude (FTTB) wurde eine denkbare Wirtschaftlichkeitslücke von 2 bis 2,2 Milliarden Euro ausgemacht.

Infrastrukturminister Christian Pegel: "Auf einer Veranstaltung Ende Mai hatte der Bund seine Pläne zur Förderung des Breitbandausbaus vorgestellt. Der Bund wird seineEinnahmen aus der Versteigerung der 700 MHz/1500 MHz Frequenzen sowie Mittel aus einem Investitionsprogramm des Bundes in einem Förderprogramm bündeln."

Das Programm wird vom Bund selbst umgesetzt. Erste Umrisse des Bundesprogramms geben Grund zur Annahme, dass der Bund 50 "- 75 Prozent der förderfähigen Summe übernimmt. Bevorzugt werden sollen großflächige Projektgebiete. Zudem sollen Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit der geförderten Projekte sowie die erreichbare Flächenabdeckung und die Anzahl der Haushalte eine Rolle spielen. "Land und Kommunen müssen dann kofinanzieren. Deshalb steht die Förderung des Landes in Abhängigkeit von den Vorgaben des Bundes", so Infrastrukturminister Christian Pegel abschließend.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Lokales | Sa., 17.01.1970 - 15:32 Uhr | Seitenaufrufe: 111
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.seestadt-rostock.de - Copyright 2026