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Rostock-Konzerte: Band „Blond” kritisiert männerdominierte Musikbranche und Udo Jürgens - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
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Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:36 Uhr
Rostocker kämpfen für ihre Straßenbahn + Fabian-Mordprozess beginnt im April + Aida feiert 30. Geburtstag - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
wenn etwas wegfallen - oder weggenommen - werden soll, dann geht das selten ohne Schmerzen und Widerstand. Das ist auch beim geplanten Wegfall der Straßenbahnhaltestelle „Neuer Friedhof” so. Gegen die...
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Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:53 Uhr
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Quelle: HRO-News.de | Mo., 14:40 Uhr

Minister Backhaus: M-V ist auf gutem Weg beim Bodenschutz

Rostock (MLUV) • Seit 1990 wurden in Mecklenburg-Vorpommern ca. 55.000 Hektar Landwirtschaftsfläche in Siedlungs- und Verkehrsfläche umgewandelt. "Boden wird als schützenswerte Ressource nur wenig wahrgenommen", bedauerte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Till Backhaus, am Dienstag auf der Jahrestagung der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft in Rostock. "Dabei sind gesunde Böden für unsere Existenz genauso wichtig wie saubere Luft und sauberes Wasser; hinzu kommt, dass sie eine endliche, nicht erneuerbare Ressource darstellen."
Der Schutz des Bodens sei eine interdisziplinäre, ressortübergreifende Angelegenheit und aufgrund der oftmals gegenläufigen Interessen und Nutzungsansprüche sowie der weit verteilten Zuständigkeiten sehr schwer umzusetzen. "Hier bedarf es einer ausgeprägten Vermittlerfunktion von Verwaltung und Politik", so der Minister und verwies auf die landwirtschaftliche Produktion. "Bodenschutz heißt für den Bereich des Ackerbaus z.B. standortgerechte Bewirtschaftung, Erhalt der organischen Substanz im Boden, Minimierung der Erosions- und Verdichtungsgefährdung, bedarfsgerechte Düngung, kurzum die Einhaltung der Regelungen zur Guten fachlichen Praxis."
M-V ist mit der Umsetzung des Konzeptes zur Minderung diffuser Nährstoffeinträge in Gewässer, den Förderprogrammen zur Erosionsminderung oder dem Aufbau eines Erosionsereigniskatasters auf einem guten Weg, den Bodenschutz in der Landwirtschaft zu stärken.
Eine Möglichkeit, Boden zurück zu gewinnen, ist das Flächenrecycling, die Sanierung und Nachnutzung ehemals industriell oder gewerblich genutzte Brachen, die teilweise massiv schadstoffbelastet sind. "Mit dem Instrument der Altlastenfreistellung haben wir die Möglichkeit, Investoren bei der Sanierung von Altlasten, die vor dem 1. Juli 1990 entstanden, finanziell zu unterstützen. Hierfür stehen jährlich 5 Mio. € zur Verfügung", erläuterte Dr. Backhaus.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt & Natur | Sa., 17.01.1970 - 00:00 Uhr | Seitenaufrufe: 216
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