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Vortrag im Kulturhistorischen Museum Rostock

Rostock-Stadtmitte (HRPS) • Zum letzten Mal in diesem Semester laden der Arbeitskreis mediävistischer Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und das Kulturhistorische Museum Rostock zu einem Vortrag in der Reihe "Kultur im Kloster" ein. Die Veranstaltung findet am 23. Juni 2015 ab 17.15 Uhr im Kulturhistorischen Museum Rostock statt.
Prof. Otfried Czaika aus Oslo wird das Verständnis der Epochengrenze zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit kritisch hinterfragen und dabei vor allem auf die nordischen Nachbarn schauen.

War die Reformation ein "Umbruch", oder waren nicht die meisten Umwälzungen der Reformationszeit schon im Spätmittelalter angelegt und teilweise gar vorweggenommen? Ist es überhaupt möglich, das Proprium der Reformation zu beschreiben und gleichzeitig auf langfristige, im Vorfeld der Reformation angelegte historische Entwicklungen zu verweisen? Oder ist gar jegliches Epochendenken zu Gunsten einer anderen Sicht auf die Geschichte zu opfern?

Das 16. Jahrhundert führte zumindest in Skandinavien zu einem deutlichen politischen Einschnitt: der Auflösung der Kalmarer Union, die seit 1386 ganz Skandinavien unter der dänischen Krone vereinigt hatte.
Infolgedessen wird in der Literatur häufig der politische Umbruchsaspekt der Unionsauflösung hervorgehoben, die zugleich mit der Reformation Hand in Hand ging. Auch auf die Durchsetzungsprobleme der reformatorischen Lehre wird durch den Begriff der "langen Reformation" gern verwiesen.
Der Vortrag wird daher nicht nur thematisieren, welche Landmarken für die Periodisierung "Spätmittelalter – Reformationszeit" in der skandinavischen Forschung herangezogen werden, sondern auch die Konstanten zwischen Spätmittelalter und Reformationszeit in Skandinavien aufzeigen.

Otfried Czaika ist Professor für Kirchengeschichte an der Theologischen Gemeindefakultät der Universität Oslo. Von 2007 bis 2013 war er als Bibliothekar und Forscher an der Königlichen Bibliothek in Stockholm tätig. Mit seiner Arbeit über "David Chytraeus und die Universität Rostock in ihren Beziehungen zum schwedischen Reich" hat er an der Universität Helsinki promoviert. Neuerdings beschäftigt er sich wieder vermehrt mit den Verbindungen der Rostocker Reformation nach Skandinavien, vor allem durch das von Joachim Slüter herausgegebene Gesangbuch.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Kunst & Kultur | Sa., 17.01.1970 - 15:30 Uhr | Seitenaufrufe: 93
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