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Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 04:18 Uhr
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Rostock streicht kein Bürgergeld - sollte aber dringend härter durchgreifen! - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
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Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 05:33 Uhr

Mehr Verkehrsunfälle, aber weniger Verletzte

Verkehrsunfallstatistik für die Hansestadt Rostock - Trotz steigender Verkehrsunfallzahlen ging die Zahl der tödlich Verunglückten und Verletzten im Jahr 2010 weiter zurück

Rostock (pihr) • Die Polizeiinspektion Rostock registrierte im Jahr 2010 im Bereich der Hansestadt insgesamt 5.804 Verkehrsunfälle. Die Anzahl der Unfälle stieg damit um 4,78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (5.539).

Mit drei tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmern wurde der Tiefstwert aus 2009 nochmals unterschritten. Positiv ist ebenfalls zu bewerten, dass sich auch die Zahl der Verletzten auf 759 verringert hat (2009 - 842).
62 Personen wurden schwer verletzt – das bedeutet ein Rückgang um 12,68 Prozent im Vergleich zum Jahr 2009 (71).

Verkehrsunfallentwicklung  in den zurückliegenden fünf Jahren

BereichHansestadt RostockVerkehrsunfälleToteVerletzte(davon schwer)20105.8043759 (62)20095.5394842 (71)20085.6526866 (89)20075.7197999 (83)20065.4149915 (81)

Hauptunfallursachen 2010:

Die häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle sind wie in den vorangegangenen Jahrendas Führen eines Fahrzeuges unter Einwirkung von AlkoholNichtbeachten der Vorfahrtnicht angepasste Geschwindigkeit

Bei den Verkehrsunfällen des vergangenen Jahres standen 126 Unfallbeteiligte unter Alkoholeinfluss. Dabei wurden eine Person getötet und 39 Verkehrsteilnehmer verletzt. Zusätzlich stoppten die Beamten der Polizeiinspektion Rostock im Rahmen der Verkehrsüber-wachung 393 alkoholisierte Verkehrsteilnehmer. Das bedeutet eine Steigerung um 15,25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2009 – 341 Alkoholfahrer).

Wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurden im vergangenen Jahr 1.501 Anzeigen abschließend bearbeitet. Damit stieg diese Zahl gegenüber dem Jahr 2009 um weitere 32 Fälle an. Somit entfernt sich mittlerweile jeder 4. Beteiligte unerlaubt vom Unfallort.

„Trotz der insgesamt positiven Entwicklung im Verkehrsunfall-geschehen, die gekennzeichnet ist durch den Rückgang der getöteten und verletzten Personen, werden wir uns mit der steigenden Zahl von Verkehrsunfällen nicht zufrieden geben“ bekräftigte Polizeioberrat Michael Ebert heute im Rahmen der Präsentation der Unfallzahlen auf einer Pressekonferenz. Gemeinsam mit dem Leiter der örtlichen Verkehrsunfallkommission, Senator Georg Scholze, stellte er die Eckzahlen für das Jahr 2010 im Rostocker Rathaus vor.  Der Leiter der Polizeiinspektion Rostock verwies darauf, dass insbesondere dem Anstieg der Zahl von alkoholisierten Verkehrsteilnehmern durch gezielte Kontrollmaßnahmen entgegen gewirkt werden soll.


Weitere Eckpunkte der Verkehrsunfallstatistik:

Die Verkehrsunfallstatistik für 2010 weist rückläufige Zahlen im Vergleich zum Vorjahr aus:Unfälle unter Beteiligung von Kindern minus 17,4 ProzentUnfälle unter Beteiligung von Radfahrern minus 25,85 ProzentUnfälle unter Beteiligung von Fußgängern minus 15,9 Prozent

Die meisten Verkehrsunfälle ereigneten sich montags in der Zeit zwischen 16:00 und 17:00 Uhr. Der Monat mit der höchsten Unfallbelastung war der August (546 Verkehrsunfälle).

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Verkehr | Fr., 16.01.1970 - 03:42 Uhr | Seitenaufrufe: 565
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