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Hansa Rostock vs. Fortuna Düsseldorf: Neuer Trainer birgt Gefahr – der Gegnercheck - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Für den FC Hansa steht am Samstag (24. Oktober) das nächste Spiel nach einer schwachen Englischen Woche in der 3. Liga an. Zu Gast im Ostseestadion ist Fortuna Düsseldorf – ein Traditionsduell. Im OZ-Gegnercheck geht es um die Superkraft des Gegners, Angriffspunkte für den FCH, mögliche Spielverderber und...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 09:32 Uhr
Rostocker Fußball-Ikone „Henner“ Pyritz kämpft mit schwerer Krankheit:
Er spielte selbst Fußball, trainierte Kinder und Jugendliche und taucht. Jetzt liegt Henyrk „Henner“ Pyritz seit März 2025 fast durchgängig im Krankenhaus. Helfen kann ihm wohl nur eine Stammzellenspende. Dafür kann man sich am Sonnabend vor dem Ostseestadion registrieren lassen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:30 Uhr
Rostock, Bad Doberan & Güstrow: Stau-Meldungen für A19, A20, B103, B105 (22.10.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wenn der Verkehr stockt oder lange Umleitungen drohen, ist der Frust bei Autofahrern groß – auch in Rostock, Bad Doberan, Sanitz und Güstrow. Der OZ-Staumelder gibt einen Überblick über aktuelle Staus, Baustellen, Unfälle und Verzögerungen auf den wichtigsten Strecken.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:16 Uhr
Hochhauspläne für Rostock + Wirbel um AfD-Geste + Vom Lehrerzimmer ins Landtagspräsidium - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Rostock hat einen Plan – einen Hochhaus-Plan. Und für den scheinen sich mehr und mehr Investoren aus ganz Deutschland zu interessieren, sagt Bausenatorin Ute Fischer-Gäde (53, Grüne). Denn als eine...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 05:45 Uhr
Rostock: Schiff „Maranatha“ im Stadthafen gesunken - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Das Boot ist am Mittwochmorgen (21. Oktober) auf den Grund der Warnow gesunken. Fast riss sie ein zweites Schiff mit sich. Die Feuerwehr musste eine Ölsperre auf dem Wasser verlegen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 11:47 Uhr
Rostock: Familie trotz Duldung mitten in der Nacht nach Honduras abgeschoben - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Eine Sechsjährige wurde gemeinsam mit ihren Eltern in der Nacht zum Mittwoch (21. Oktober) aus ihrer Wohnung in Rostock abgeschoben. Beide Eltern hatten Arbeit und eine Duldung in Deutschland. Laut Anwältin der Familie ist die Abschiebung zwar legal, aber moralisch fragwürdig.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 20:02 Uhr
Rostock-Lütten Klein (BPHR) - Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock stellten am Abend des 22. Oktober 2026 am S-Bahnhaltepunkt in Lütten Klein einen 28- jährigen syrischen Staatsangehörigen fest und kontrollierten diesen. Die Beamten ermittelten, dass gegen den Mann zwei Aufenthaltsermittlungen der Staatsanwaltschaft Rostock...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 11:01 Uhr

Strukturkonzept Warnemünde 2010 bis 2025

Rostock - Warnemünde (hrps) • Am Donnerstagabend (9. September 2010) fand in Warnemünde die 2. fachöffentliche Veranstaltung auf dem Weg zu einem Strukturkonzept Warnemünde 2010 bis 2025 statt. Im Ergebnis auch dieser intensiven Beteiligung der Fachöffentlichkeit, ergänzt durch zahlreiche Expertengespräche vor Ort, wurden sechs Themenschwerpunkte als Zielkonflikte formuliert:

1. Ferienwohnungen versus Dauerwohnen

Vor dem Hintergrund der problematischen Bevölkerungsentwicklung, der schleichenden Umwandlung von Dauerwohnungen in Ferienwohnungen und der Nicht-Verfügbarkeit von Wohnraum in Warnemünde ist es erforderlich, entsprechende Angebote für unterschiedliche Zielgruppen, insbesondere für junge Familien, zu schaffen. Der Bau von Ferienwohnungen sowie die Umwandlung von Dauerwohnraum in Ferienwohnungen müssen eingeschränkt werden.

2. Wohnflächenbedarf versus Flächenmangel

Kann eine Flächenaktivierungen z.B. über Nachverdichtung, durch Ausdehnung des Ortes in die Kleingartenanlagen bzw. das Niedermoor oder über die aktivere Einbeziehung des Standortes Hohe Düne erreicht werden?

3. Bedarf an kurzfristig verfügbaren Flächen für den Wohnungsneubau auf der Mittelmole versus Flächenbedarf für Kreuzfahrttourismus, Bahnhofsentwicklung, Sport, Kultur, ruhenden Verkehr, Infrastruktur und öffentliche Räume

Die Flächen auf der Mittelmole sollen einerseits sowohl ihrer seeseitigen Lage entsprechend möglichst repräsentativ genutzt werden, allgemein zugänglich sein, den verschiedenen Nutzern entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten bieten und der öffentlichen Hand zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben zur Verfügung stehen. Andererseits soll der Bedarf an Wohnungen für verschiedene Zielgruppen gedeckt werden.

4. Wohnen versus Lärm

Wegen bestehender Lärmbelastung durch Kreuzfahrtbetrieb, Seekanal, Werftbetrieb und Veranstaltungen ist ein Wohnen auf der Mittelmole und im Umfeld der Werft nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

5. Nutzung der Werftflächen

Können Teile der Werftflächen zukünftig auch für andere gewerbliche Nutzungen zur Verfügung gestellt werden? Hier besteht ein Konflikt bezüglich der Einschätzung von Nachfrage und Bedarf an Gewerbeflächen und Flächenangeboten am Standort Warnemünde (Werftgelände als Industriestandort für die Schiffsbau oder Off-Shore, angrenzende TZW-Areale).

6. Ortskernentwicklung und ruhender Verkehr

Der Ortskern Warnemündes steht unter erheblichem Druck, was den Bedarf an Stellplätzen und den damit verbundenen Parksuchverkehr betrifft, so dass immer mehr Freiflächen als Parkplätze ausgewiesen oder genutzt werden. Der zunehmende Stellplatzbedarf gefährdet das Ortsbild, schränkt die Nutzbarkeit öffentlicher und privater Flächen ein und schadet dem historischen Ambiente.

Gestern Abend wurde mit ca. 80 Teilnehmern und Teilnehmerinnen in Warnemünde in zehn interdisziplinär besetzten Arbeitsgruppen intensiv und ergebnisorientiert die dargestellten Zielkonflikte sowie vor allem mögliche Entwicklungsziele für die Handlungsfelder „Wohnen“, „Ortsbild/Städtebau“, „Verkehr“, „Tourismus“, „Infrastruktur“ und Mittelmole erarbeitet. Im Dialog zwischen den Akteuren in Warnemünde und der Verwaltung und der Politik zeigte neben den dargestellten
Zielkonflikten vor allem in vielen grundlegenden Punkten (z.B. Erhaltung des historischen Ortsbildes, Erstellung eines Parkraumkonzeptes, Bedeutung der Mittelmole oder eines funktionierenden Wohnungsmarktes) große Übereinstimmung.

Die Entwicklungsziele einschließlich möglicher Projekte und Maßnahmen für Warnemünde wurden mit entsprechenden Hinweisen zur Umsetzbarkeit ergänzt. Darüber hinaus wurden für die Realisierung in Frage kommende Instrumente, Verfahren und Strategien vorgestellt.

Als einer der nächsten Arbeitsschritte wird die Öffentlichkeit in einer
Bürgerversammlung in Warnemünde am 15. November 2010 um 18.30 Uhr über den Stand der Planung informiert und Gelegenheit zur Diskussion des Arbeitsstandes gegeben.

Das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft rechnet damit, das das Strukturkonzept im Dezember 2010 im Entwurf fertig gestellt ist und dann erneut in der Öffentlichkeit und in den Gremien diskutiert werden kann. So wäre bereits im 2. Quartal 2011 ein Beschluss der Bürgerschaft möglich. Für den Bereich der Mittelmole wird parallel ein Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan vorbereitet.

Die weiterhin sehr dynamische Entwicklung Warnemündes als beliebter Wohnstandort, aber auch als touristischer Magnet, der Besucherinnen und Besucher weit über die Landesgrenzen hinaus anzieht, ist ein Schwerpunkt der Stadtentwicklung in der Hansestadt Rostock. Die vielfältig vorhandenen Interessenlagen und die bestehende Investitionsbereitschaft in Verbindung mit dem begrenzten Flächenangebot im Ostseebad erfordern ein abgestimmtes und durch die Bürgerschaft legitimiertes Steuerungsinstrument, um eine geordnete städtebauliche Entwicklung zu gewährleisten. Daher schreibt das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft das Strukturkonzept Warnemünde von 1998 fort.

Mit dem Strukturkonzept sollen aufbauend auf die Formulierung von Leitzielen – auch im Hinblick auf die Einordnung Warnemündes in die gesamtstädtische Entwicklung –Entwicklungspotentiale aufgezeigt werden. Für die bestehenden Defizite und Nutzungskonflikte sollen unter Einbeziehung aller zur Verfügung stehenden Flächen Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden.

Das Strukturkonzept Warnemünde 2010 bis 2025 wird in Zukunft die Grundlage für die Aufstellung der verbindlichen Bauleitplanung, als Beurteilungsgrundlage für Vorhaben und als Handlungsrahmen für den Umgang mit städtischen Grundstücken dienen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadtentwicklung | Do., 15.01.1970 - 21:42 Uhr | Seitenaufrufe: 700
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