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Quelle: HRO-News.de | So., 19:52 Uhr
Ein 71-Jähriger ist bei Krakow am See von einem Boot ins Wasser gefallen und gestorben. Die genaue Todesursache ist noch unklar.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 06:49 Uhr
71-Jähriger fällt bei Krakow am See ins Wasser und stirbt - Bild: Norddeutsche Neuste Nachrichten
Ein 71 Jahre alter Mann ist bei Krakow am See (Landkreis Rostock) von einem Boot ins
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Di., 08:05 Uhr
Großer Schreck für einen Schiffsbesitzer im Rostocker Ostseebad Warnemünde: Am Mittwochabend kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr am Alten Strom, weil es auf einem Boot brannte. Das Feuer wurde schnell gelöscht.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 05:01 Uhr
Hansa Rostock hat ein Hygienekonzept entworfen, mit dem Zuschauer im Stadion wieder möglich wären. Am Freitag soll es von Sozialministerin Drese vorgestellt werden.
Quelle: NDR.de | Do., 05:02 Uhr
Parkplatz-Analyse in Rostock birgt Chancen für Bewohner - Bild: Norddeutsche Neuste Nachrichten
Erst wenn die Stadt einen Überblick über Flächen hat, kann sie richtig priorisieren, sagt Chefreporterin Katrin Zimmer.
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Do., 06:12 Uhr
Kommt Decathlon jetzt gleich doppelt? - Bild: Norddeutsche Neuste Nachrichten
Noch bevor die erste Filiale in Schutow eröffnet, werden Absprachen über ein zweites Geschäft getroffen.
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Mi., 05:36 Uhr
Hansestadt Rostock sieht sich durch aktuelle Umfragen bestärkt und gefordert - Anteil des Umweltverbundes soll weiter steigen
Rostock • Laut dem Beschluss der Bürgerschaft zu den Leitlinien zur Stadtentwicklung ist in Rostock der Anteil des Umweltverbundes aus Fußgängerinnen und Fußgängern, Rad Fahrenden und Fahrgästen des ÖPNV bei der Verkehrsmittelwahl durch die Steigerung der Angebotsqualität von heute 65 auf 70 Prozent bis 2025 zu erhöhen. Die Hansestadt schreibt aktuell ihr Gesamtverkehrskonzept als Mobilitätsplan Zukunft (MOPZ) fort, hat gerade eine Elektromobilitätsstrategie beschlossen und stellt ein Mobilitätsmanagementkonzept auf.

Doch wo steht Rostock eigentlich und wie beurteilen die Rostockerinnen und Rostocker das Verkehrsangebot? Drei aktuelle Umfragen geben nun aufschlussreiche Antworten.

Zum einen die Verkehrsbefragung SrV 2013 der TU Dresden, an welcher die Hansestadt Rostock alle fünf Jahre teilnimmt. Das ist eine Haushaltsbefragung, in welcher 3.000 Einwohnerinnen und Einwohner der Hansestadt zu ihren Mobilitätsdaten an Stichtagen befragt werden. Auch im Landkreis Rostock wurde die Befragung erstmalig durchgeführt.
Der Modal Split, welcher die Verkehrsmittelwahl der Einwohnerinnen und Einwohner widerspiegelt, sah demnach folgendermaßen aus: Für ihre täglichen Wege nutzten die Rostockerinnen und Rostocker 2013 zu 36 Prozent das Auto, 17 Prozent den Öffentlichen Nahverkehr, 14 Prozent das Rad und 33 Prozent die Füße.

Übrigens ist der Fahrzeugbesitz in Rostock weiter gestiegen. Auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner kommen nun 439 PKW und sogar 900 Räder. Die SrV-Daten bestätigen, dass es gelungen ist, ein ausgeprägt multimodales umweltfreundliches Verkehrssystem in Rostock zu entwickeln, in welchem der Umweltverbund einen hohen Anteil von ca. zwei Drittel innehat, womit Rostock im Vergleich zu anderen Städten gleicher Größenordnung sehr gut da steht.

Zum anderen wurde Ende des Jahres 2013 durch die Statistikstelle der Hansestadt Rostock eine schriftliche Kommunale Bürgerinnen- und Bürgerumfrage durchgeführt. Bei der Befragung spielten auch die Verkehrssituation und die Verkehrsmittelwahl eine wichtige Rolle.
Zufrieden (90 Prozent) waren die Rostockerinnen und Rostocker mit dem öffentlichen Nahverkehr, unzufrieden (60 Prozent) mit dem Winterdienst auf Straßen, Rad- und Gehwegen. Interessante Ergebnisse brachten auch die Frage nach der Motivation für die Wahl eines Verkehrsmittels. Demnach nutzen die Bürgerinnen und Bürger gern das Auto wegen der Transportmöglichkeiten und aus Bequemlichkeit. Der öffentliche Nahverkehr wird gern genutzt weil er bequemer ist, wegen dem Mangel an Parkplätzen und hohen Parkgebühren. Hingegen wird das Rad vorrangig aus Gesundheits- und Umweltgründen und wegen dem Mangel an Parkplätzen sowie der Staugefahr benutzt. Auch Wechselabsichten, also die Frage, ob man zukünftig eher andere Verkehrsmittel nutzen will, wurden ermittelt.
Unterm Strich wollen sieben Prozent zukünftig mehr den Nahverkehr, über 20 Prozent der Befragten mehr das Rad und acht Prozent das Auto weniger nutzen. Insgesamt wird die Fahrradfreundlichkeit durch die Rostockerinnen und Rostocker positiv bewertet. Am schlechtesten bewerteten die Befragten das Sicherheitsgefühl als Radfahrer im Straßenverkehr und die Straßenreinigung.
Weitere aktuelle Umfrageergebnisse liegen mit dem ADFC-Fahrradklimatest 2014 vor.
333 Rostockerinnen und Rostocker haben teilgenommen und beurteilten das Verkehrsklima für die Rad Fahrenden mit der Note 3,6 (bei einer Skala von 1-6). Der Bewertungsdurchschnitt hat sich seit dem letzten Test 2012 nicht verändert. Wieder landete die Hansestadt Rostock im Fahrradklimatest unter den zehn besten Großstädten (von 39). Die nicht repräsentative Umfrage richtet sich vorrangig an aktive Radfahrerinnen und Radfahrer, welche naturgemäß das Verkehrsklima eher kritisch bewerten. Am schlechtesten bewerteten die Rostocker Radfahrerinnen und Radfahrer vor allem das verbreitete Falschparken auf Radwegen (4,8), die Führung des Radverkehrs an Baustellen und den Winterdienst. Die positivsten Bewertungen gab es für geöffnete Einbahnstraßen (2,1), die Erreichbarkeit des Stadtzentrums (2,3) und die Aussage "Alle fahren Fahrrad" (2,4).
Im Vergleich zum Fahrradklimatest 2012 wurden die Aspekte "Werbung für das Radfahren", der Fahrraddiebstahl, Abstellanlagen und "Öffentliche Fahrräder" positiver bewertet. Negativer bewertet wurden die Falschparkerkontrolle und der Winterdienst. Der Rostocker Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus nahm die Verkehrsbefragungen zum Anlass, am 16. Juni gemeinsam mit Vertretern von Verbänden, Unternehmen, der Verwaltung und der Politik die Ergebnisse und Verbesserungsmöglichkeiten gemeinsam zu erörtern.  Für Holger Matthäus ist klar: "Zur Steigerung des Anteils des Umweltverbundes auf 70 Prozent bis 2025 sind weitere erhebliche Anstrengungen erforderlich. Die Weichen hierzu werden im "Mobilitätsplan Zukunft" gestellt."
Ulrich Kunze
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadt | Di., 16.06.2015 14:27 Uhr | Seitenaufrufe: 48
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