Einheimische Aquakultur punktet durch transparente Verfahren und kurze Transportwege / News / Seestadt Rostock
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Quelle: HRO-News.de | Do., 16:50 Uhr
Rostock, Bad Doberan & Güstrow: Stau-Meldungen für A19, A20, B103, B105 (27.06.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wenn der Verkehr stockt oder lange Umleitungen drohen, ist der Frust bei Autofahrern groß – auch in Rostock, Bad Doberan, Sanitz und Güstrow. Der OZ-Staumelder gibt einen Überblick über aktuelle Staus, Baustellen, Unfälle und Verzögerungen auf den wichtigsten Strecken.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 04:14 Uhr
DWD warnt vor Gewitter und Hagel in MV am 29.6.2026: Es droht Lebensgefahr - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Der Deutsche Wetterdienst warnt, wenn Unwetter in Mecklenburg-Vorpommern drohen. Am Freitag (19. Juni) sind schwere Gewitter für Vorpommern-Greifswald und die Seenplatte angesagt. Es droht durch Blitze oder umherfliegende Äste Gefahr für Leib und Leben. Hier sind Sie immer über die aktuelle Lage informiert.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 10:14 Uhr
Feuerwehr-Absperrband - Foto: Hansestadt Rostock
Rostock (HRPS) - Aufgrund der aktuellen Wettervorhersage muss der Rostocker Bevölkerungsschutztag am Sonnabend, dem 27. Juni 2026 leider abgesagt werden. Dies teilt das Amt für Brandschutz/Rettungsdienst und Katastrophenschutz mit. Um die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher sowie aller Initiatoren angesichts der derzeitigen...
Quelle: HRO-News.de | Mi., 16:08 Uhr
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Quelle: HRO-News.de | Sa., 13:00 Uhr
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Rostock-Stadtmitte (HRPS) - Auf Grund der angekündigten hohen Temperaturen am Wochenende bleibt die Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Rostock am Samstag, dem 27. Juni 2026 geschlossen. Die Leihfristen werden angepasst. Es entstehen keine zusätzlichen Gebühren. Ab Montag, 29. Juni 2026 ist die Bibliothek wieder wie gewohnt geöffnet.
Quelle: HRO-News.de | Do., 14:38 Uhr
Rostock-Kröpeliner-Tor-Vorstadt (HRPS) - Ab 29. Juni 2026 verschiebt sich die Baustelle der Stadtwerke Rostock AG, sodass die Einfahrt in die Werftstraße aus der Lübecker Straße vom Warnowufer - Am Kabutzenhof kommend (stadtauswärts) dann wieder möglich ist. Der Verkehr wird auf der L22 weiterhin jeweils einspurig in beide Richtungen an der Baustelle...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 14:37 Uhr

Einheimische Aquakultur punktet durch transparente Verfahren und kurze Transportwege

Rostock-Marienehe (MLUV) • Der weltweite Fischkonsum wächst rasant und übt großen Druck auf die Fischbestände aus. Die Fischaufzucht aus Aquakultur bietet eine Chance, um auf diese Entwicklung zu reagieren. "Häufig wissen wir gar nicht, zu welchen Kosten die Fische und Meeresfrüchte in Fernost gehalten werden. Aus Sicht des Umwelt- und Verbraucherschutzes müssen wir die einheimische Aquakultur stärken, damit wir wissen wie, wo, was produziert wird. Hier haben wir Nachholbedarf in Deutschland", konstatiert Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, heute zur Eröffnung der Fachtagung ‚Fischereiforschung und Praxis‘ der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei in Rostock.

Deutschland ist in hohem Maße von außereuropäischen Importen von Fischen und anderen Meerestieren abhängig. Rein rechnerisch ist Deutschland bereits seit dem 8. April dieses Jahres auf außereuropäische Ware angewiesen. "Wenn man sich nur die Eigenversorgung in Deutschland ansieht, dann war damit schon Mitte März Schluss. Erstaunlich ist in Deutschland nicht etwa der geringe Selbstversorgungsgrad von 12% sondern vielmehr die faktisch nicht vorhandene Bedeutung der Aquakultur, obwohl Aquakultur international betrachtet der am schnellsten wachsende Wirtschaftszweig der Nahrungsmittelerzeugung ist", hält der Minister fest.

In Deutschland macht die Aufzucht von Fischen, Krebsen und Muscheln in Aquakulturanlagen gerade mal 2% aus. In der weltweiten Aquakulturerzeugung hingegen betrug der Produktionszuwachs in den Jahren 2006 bis 2012 im Mittel 3,2 Mio. t/Jahr. Das ist fast doppelt soviel wie in der Schweineproduktion. "Wir müssen festhalten: Während die Aquakultur vor allem in Asien boomt, stagniert sie in Europa. Das liegt vor allem an der fehlenden Wettbewerbsfähigkeit", hob Dr. Backhaus hervor.

Gleichzeitg wisse man nicht, unter welchen Bedingungen produziert wird. Gerade in Asien wird oft zu Lasten der Umwelt und unter Verabreichung hoher Medikamentenlasten produziert. Hinzu kommen die langen Transportwege. "Noch ein Grund, warum wir stärker hier vor Ort sein müssen. Mit der Entwicklung der Kreislauftechnologie "- und hier liegt seit Jahren unser Schwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern "- kann man nicht nur die Umweltprobleme vermeiden. Man hat vielmehr die Möglichkeit, die Ressourcen, vor allem den Wasserverbrauch, zu schonen und ist unabhängig von der Witterung und damit von der Begrenzung des Wachstums durch zu niedrige oder zu hohe Temperaturen", stellte der Minister dar. Außerdem besteht in einer geschlossenen Kreislaufanlage besser die Möglichkeit, Krankheiten und Seuchen zu vermeiden, weil man in der Lage ist, die hygienischen Bedingungen besser zu kontrollieren. "Wir haben über unsere Landgesellschaft und mit Hilfe von MV Invest und den regionalen Wirtschaftsfördergesellschaften über 30 Standorte im ganzen Land identifiziert, die für die Errichtung von Kreislaufanlagen geeignet sind. Gerade die erst kürzlich eingeweihte Garnelenfarm in Grevesmühlen zeigt, dass wir auf einem richtigen Weg sind, aber auch, dass wir uns weiter anstrengen müssen und werden. Daher werden wir mit den neuen Fördergeldern ab 2015 noch stärkere Akzente auf die Forschung und Förderung von Aquakultur setzen", unterstrich Dr. Backhaus.

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Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt & Natur | Sa., 17.01.1970 - 09:25 Uhr | Seitenaufrufe: 223
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