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Baustellen in Rostock am 20.10.2026: Hier gibt es Sperrungen und Bauarbeiten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:17 Uhr
Kaiserbäder Open Air auf Usedom: Diese Acts stehen für 2027 schon fest - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Kaiserbäder Open Airs auf Usedom rüsten für 2027 auf: Mit Rostocks Rap-Star Marteria steht der nächste hochkarätige Act für Heringsdorf fest. Wer sonst noch an der Seebrücke auftritt und wann der Vorverkauf startet.
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Rostock, Bad Doberan & Güstrow: Stau-Meldungen für A19, A20, B103, B105 (19.10.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wenn der Verkehr stockt oder lange Umleitungen drohen, ist der Frust bei Autofahrern groß – auch in Rostock, Bad Doberan, Sanitz und Güstrow. Der OZ-Staumelder gibt einen Überblick über aktuelle Staus, Baustellen, Unfälle und Verzögerungen auf den wichtigsten Strecken.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:02 Uhr
Rostock: Trotz Vollzeitjob zur Tafel – drei Menschen erzählen von ihrem Alltag - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Trotz Job kein Geld: Ein Paar und eine Verkäuferin beim Rewe gehen arbeiten, so gut sie können, aber am Ende des Monats gibt es nichts zum Sparen. Ihre Lebensmittel holen sie jede Woche von der Tafel ab. Was die drei über ihr Leben mit Arbeit und ohne Ersparnisse erzählen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:17 Uhr
Ostsee-Hochwasser? Aktuelle Pegelstände in Rostock, Wismar, Rügen, Greifswald am 20.10.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wie hoch ist der aktuelle Pegel der Ostsee an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern? Wir berichten mit Live-Daten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:32 Uhr
HMT Rostock zeigt Operette „Boccaccio
Die Hochschule für Musik und Theater Rostock zeigt Franz von Suppès Operette „Boccaccio“ aus dem Jahr 1879. Studierende und das HMT-Orchester machen die Inszenierung zum multimedialen Erlebnis.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 11:32 Uhr

Einheimische Aquakultur punktet durch transparente Verfahren und kurze Transportwege

Rostock-Marienehe (MLUV) • Der weltweite Fischkonsum wächst rasant und übt großen Druck auf die Fischbestände aus. Die Fischaufzucht aus Aquakultur bietet eine Chance, um auf diese Entwicklung zu reagieren. "Häufig wissen wir gar nicht, zu welchen Kosten die Fische und Meeresfrüchte in Fernost gehalten werden. Aus Sicht des Umwelt- und Verbraucherschutzes müssen wir die einheimische Aquakultur stärken, damit wir wissen wie, wo, was produziert wird. Hier haben wir Nachholbedarf in Deutschland", konstatiert Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, heute zur Eröffnung der Fachtagung ‚Fischereiforschung und Praxis‘ der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei in Rostock.

Deutschland ist in hohem Maße von außereuropäischen Importen von Fischen und anderen Meerestieren abhängig. Rein rechnerisch ist Deutschland bereits seit dem 8. April dieses Jahres auf außereuropäische Ware angewiesen. "Wenn man sich nur die Eigenversorgung in Deutschland ansieht, dann war damit schon Mitte März Schluss. Erstaunlich ist in Deutschland nicht etwa der geringe Selbstversorgungsgrad von 12% sondern vielmehr die faktisch nicht vorhandene Bedeutung der Aquakultur, obwohl Aquakultur international betrachtet der am schnellsten wachsende Wirtschaftszweig der Nahrungsmittelerzeugung ist", hält der Minister fest.

In Deutschland macht die Aufzucht von Fischen, Krebsen und Muscheln in Aquakulturanlagen gerade mal 2% aus. In der weltweiten Aquakulturerzeugung hingegen betrug der Produktionszuwachs in den Jahren 2006 bis 2012 im Mittel 3,2 Mio. t/Jahr. Das ist fast doppelt soviel wie in der Schweineproduktion. "Wir müssen festhalten: Während die Aquakultur vor allem in Asien boomt, stagniert sie in Europa. Das liegt vor allem an der fehlenden Wettbewerbsfähigkeit", hob Dr. Backhaus hervor.

Gleichzeitg wisse man nicht, unter welchen Bedingungen produziert wird. Gerade in Asien wird oft zu Lasten der Umwelt und unter Verabreichung hoher Medikamentenlasten produziert. Hinzu kommen die langen Transportwege. "Noch ein Grund, warum wir stärker hier vor Ort sein müssen. Mit der Entwicklung der Kreislauftechnologie "- und hier liegt seit Jahren unser Schwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern "- kann man nicht nur die Umweltprobleme vermeiden. Man hat vielmehr die Möglichkeit, die Ressourcen, vor allem den Wasserverbrauch, zu schonen und ist unabhängig von der Witterung und damit von der Begrenzung des Wachstums durch zu niedrige oder zu hohe Temperaturen", stellte der Minister dar. Außerdem besteht in einer geschlossenen Kreislaufanlage besser die Möglichkeit, Krankheiten und Seuchen zu vermeiden, weil man in der Lage ist, die hygienischen Bedingungen besser zu kontrollieren. "Wir haben über unsere Landgesellschaft und mit Hilfe von MV Invest und den regionalen Wirtschaftsfördergesellschaften über 30 Standorte im ganzen Land identifiziert, die für die Errichtung von Kreislaufanlagen geeignet sind. Gerade die erst kürzlich eingeweihte Garnelenfarm in Grevesmühlen zeigt, dass wir auf einem richtigen Weg sind, aber auch, dass wir uns weiter anstrengen müssen und werden. Daher werden wir mit den neuen Fördergeldern ab 2015 noch stärkere Akzente auf die Forschung und Förderung von Aquakultur setzen", unterstrich Dr. Backhaus.

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Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt & Natur | Sa., 17.01.1970 - 09:25 Uhr | Seitenaufrufe: 223
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