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Schröder: Ostsee-Adria-Korridor als zentrale Verbindung zwischen Nord- und Südeuropa ausbauen

Rostock/Malmö (mvbl) • Verkehrsstaatssekretär Sebastian Schröder traf sich heute in Malmö (Schweden) mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft, um über die Weiterentwicklung des Ostsee-Adria-Korridors zu sprechen. "Mit dem Ostsee-Adria-Korridor verläuft die kürzeste und schnellste Verkehrsverbindung zwischen Südosteuropa und Skandinavien über Mecklenburg- Vorpommern. Die Verkehrswege in unserem Bundesland sind sehr gut ausgebaut. Davon profitiert die Logistikwirtschaft schon heute", sagte Schröder. "Ziel ist eine positive wirtschaftliche Entwicklung und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen in Mecklenburg-Vorpommern und den anderen Anrainerregionen. Die gute Verkehrsverbindung von Nord nach Süd ist die beste Grundlage für einen echten Entwicklungskorridor."

Schröder erklärte: "Die Einstufung der Strecke Rostock-Gedser als Meeresautobahn durch die EU bestärkt uns in unserem Einsatz für den Ostsee-Adria-Korridor."

Auch ein neues Gutachten im Auftrag der Europäischen Kommission schlägt den Hafen Rostock als Knotenpunkt im zukünftigen transeuropäischen Verkehrsnetz vor. "Die Studie bestätigt unseren Einsatz für den Hafen Rostock als Knotenpunkt im transeuropäischen Verkehrsnetz", so Schröder.

Mecklenburg-Vorpommern verfügt mit seinen sehr gut ausgebauten Häfen über ideale Verbindungen nach Skandinavien.

In den vergangenen Jahren hat insbesondere der Umschlag zwischen Rostock und Gedser stark zugenommen. Auf dieser Linie sollen in Zukunft zwei neue Fähren eingesetzt werden. "Damit werden die Bedingungen für den Güterverkehr verbessert und die Wertschöpfung in der Region gestärkt", sagte Schröder.

Zudem sollen die Weiterführung der A 14 nach Magdeburg bis 2020 und der Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Rostock bis 2013 fertig gestellt sein. "Mit dem Ausbau des Schienennetzes leisten wir zudem einen Beitrag zur Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene. Wir werden auch in Zukunft in ökonomisch und ökologisch sinnvolle Verkehrsinfrastrukturprojekte investieren", so der Staatssekretär.

Der Ostsee-Adria-Korridor verbindet mehrere wichtige Metropolen Zentraleuropas. Mit Oslo, Stockholm, Kopenhagen, Berlin, Prag, Wien, Bratislava, Budapest und Ljubljana umfasst er neun Hauptstadtregionen. Im Ostsee-Adria-Korridor leben rund 93 Millionen Menschen und das BIP liegt bei 2,5 Billionen Euro.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Verkehr | Do., 03.02.2011 - 19:18 Uhr | Seitenaufrufe: 103
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