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„Ist es uns wert“: Fußball-Fans aus MV zahlen 7000 Euro pro Person für WM-Spiele des DFB-Teams - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Hans-Jürgen Kowalzik und Ewald Keinert aus dem Landkreis Rostock sind dicke Freunde und gemeinsam Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Mit Glück erhielten sie auf den letzten Drücker noch Tickets und können jetzt die gesamte Vorrunde des DFB-Teams im Stadion erleben. Doch das hat seinen Preis.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 09:18 Uhr
50 Euro im Monat für jeden: Rostock belohnt Rathausmitarbeiter trotz 60-Millionen-Minus - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Der Tarifvertrag verpflichtet Kommunen, Mitarbeitern sogenannte Leistungsentgelte zu zahlen. In Rostock gab es die bisher für besonders gute Arbeit. Künftig aber soll jeder Mitarbeiter monatlich Geld bekommen. Über das „Wie“ gibt es jetzt aber Streit mit der größten Bank des Landes.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 08:49 Uhr
Unternehmer des Jahres geehrt + Rostocker fordern Verlängerung des Tankrabatts + Entscheidender Zeuge im Fabian-Prozess - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Stadt Rostock hat am Donnerstagabend (11. Juni) die Unternehmer des Jahres geehrt. Die Auszeichnungen wurden in insgesamt fünf Kategorien verliehen.Alle Infos dazu hat Ihnen mein Kollege Alexander...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 05:04 Uhr
Rostock: Autofahrerin missachtet Vorfahrt - Mopedfahrer bei Unfall verletzt - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock-Lichtenhagen sind am Mittwoch ein Auto und ein Moped kollidiert. Die Pkw-Fahrerin hatte beim Linksabbiegen die Vorfahrt des entgegenkommenden Kleinkraftrades missachtet. Dessen Fahrer wurde verletzt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 10:03 Uhr
Cocktails und Essen am Wasser: Gastronom eröffnet Lokal am Warnow-Hotel Rostock - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Top-Ausblick und Urlaubsflair: Vor dem „Hotel Warnow“ bietet Christian Schlaack Kaffee, Cocktails und Imbiss an. Was das kostet, wie es für den Unternehmer in Doberan, Kühlungsborn und Warnemünde weitergeht – und warum gute Lage allein für Restaurants nicht ausreicht.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 04:35 Uhr
Häusliche Gewalt in Rostock – wie eine 69-Jährige nach 12 Jahren den Ausweg fand - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die 69‑jährige Frau lebt seit 1994 in Deutschland. Doch als ihr Ex-Freund 2013 aufhört, zu arbeiten, eskaliert es immer öfter in der kleinen Wohnung. Maria Tavares filmte die Gewaltausbrüche ihres ehemaligen Partners sogar und wandte sich ans Rostocker Frauenhaus.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 04:04 Uhr
Rathaus | Foto: Fotoagentur nordlicht/Hansestadt Rostock
Rostock-Warnemünde (HRPS) - Verdienstvolle Unternehmerinnen und Unternehmer wurden heute (am Donnerstag, 11. Juni 2026) während einer Festveranstaltung anlässlich der 28. Unternehmerehrung der Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock im Rathaus geehrt. Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger unterstrich in ihrer...
Quelle: HRO-News.de | Do., 17:05 Uhr

Unis laufen Gefahr abhängig von Wirtschaft zu werden

Reaktion der GHG auf Steigerung der Drittmittel

Rostock-Kröpeliner-Tor-Vorstadt (bghr) • Die Grüne Hochschulgruppe Rostock (GHG)freut sich über die Steigerung des Drittmittelaufkommens der Universität Rostock, sieht sie aber auch in Teilen kritisch. Drittmittel sind zwar zu einem großen Teil staatlich und kommen von Bund und Ländern oder aus den Töpfen der EU, ein immer größer werdender Teil stammt allerdings aus der Privatwirtschaft. „Das bedeutet eine immer größere Abhängigkeit staatlicher Universitäten von privaten Investoren und Betrieben“ sagte Fabian Nehring, Sprecher der GHG und, „Dadurch ist die Forschung einem Wettbewerb um Geld ausgesetzt, wodurch wichtige Forschungen, die für die Wirtschaft keinen Mehrwert besitzen, ins Hintertreffen geraten.“ Besonders betroffen sind davon die Geisteswissenschaften, mit denen sich in den seltensten Fällen Geld verdienen lässt.
„Auch das die Universität Drittmittel für Wehrtechnische Forschungen erhält, können wir nicht als positiv ansehen.“ sagte Florian Fröhlich, Mitglied der GHG. „Die Universität bewahrt über diesen Fakt nicht umsonst Stillschweigen.“ Auch die kürzlich von der Uni Rostock veröffentlichten Daten bestätigen, dass vor allem die Naturwissenschaften profitieren konnten. „Die Grüne Hochschulgruppe sieht hier eindeutig die Landespolitik in der Pflicht, die Finanzierung der Forschung endlich wieder auf solide und unabhängige Beine zu stellen“ forderte Thea Riebe, Sprecherin der Grünen Hochschulgruppe Mitglied des StudentInnenrates der Universität; „Nur so können wir verhindern, dass die Forschung abhängig von wirtschaftlichen Interessen wird und die Wissenschaft ins Hintertreffen gerät.“

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Politik | Fr., 16.01.1970 - 02:23 Uhr | Seitenaufrufe: 775
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