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Der SV Warnemünde hat zum Jahreswechsel sein Trainerteam mit Lieselotte Holnberg verstärkt. Sie ist die einzige Co-Trainerin in der Herren-Verbandsliga. Die 21-Jährige erklärt, wie sie damit umgeht und zu welchen weiblichen Gesichtern im Profifußball sie aufschaut.
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Die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt ist gestiegen, die Beratungsstellen werden weniger – im Landkreis Rostock gibt es seit 2025 keine mehr. Nun gibt es einen Vorstoß von Bündnis 90/Die Grünen.
Quelle: Nordkurier | Do., 07:17 Uhr

TOP Ausbildungsbetriebe 2010 geehrt

Seidel: Qualität der Ausbildung ist Wettbewerbsfaktor

Rostock (mwat) • Mit dem Titel "TOP Ausbildungsbetrieb 2010" sind am Donnerstag in Rostock 66 Ausbildungsbetriebe des Industrie- und Handelskammerbezirkes Rostock ausgezeichnet worden.

"Die Qualität der Ausbildung steht immer mehr bei den heimischen Unternehmen im Vordergrund. Sie ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Um Fachkräfte frühzeitig an das Unternehmen zu binden, muss ihnen nach der Ausbildung eine berufliche Perspektive von der Übernahme bis zur innerbetrieblichen Karriere geboten werden. Hier sind sowohl ausbildende Unternehmen als auch engagierte Auszubildende gleichermaßen gefordert", sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel (CDU) bei der Preisverleihung am Donnerstag in Rostock.

Seidel dankte der IHK zu Rostock und den anwesenden Unternehmen für ihren Einsatz beim Thema Berufsausbildung. "Die Unternehmen richten den Blick nach vorne, indem sie frühzeitig in die Aus- und Weiterbildung ihres Personals investieren", so Seidel weiter. Der Titel "TOP Ausbildungsbetrieb" wird in drei Kategorien vergeben: Kategorie I bis 9 Mitarbeiter; Kategorie II 10 bis 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; Kategorie III - ab 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei dem Wettbewerb werden besondere Initiativen, Kontinuität und Kreativität im Bereich der beruflichen Ausbildung anerkannt und gewürdigt.

Seidel machte zudem auf aktuelle Herausforderungen im Ausbildungs- und Arbeitsmarkt für Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam. "Es bestehen Handlungsbedarfe in einer verbesserten Vorbereitung der Jugendlichen auf die Arbeitswelt, in der Sicherung des Fachkräftebestandes heimischer Unternehmen durch optimierte Rahmenbedingungen – zum Beispiel für eine gesicherte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, in der Integration älterer Arbeitnehmer auf dem ersten Arbeitsmarkt sowie in eine marktfähige Entlohnung", sagte Seidel.

Mit der Neuausrichtung der Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) auf Beratung, Bildung, Qualifizierung und Innovation hat das Wirtschaftsministerium frühzeitig und bedarfsgerecht reagiert. Beispielsweise gibt es marktgerechte Unterstützungen durch Bildungsschecks und Mikro-Darlehen für Existenzgründungen. Gleichzeitig sollen Weiterbildungsstipendien für Handwerks- und Industriemeister besser als bislang eine hochschulgerechte Qualifizierung ermöglichen. Darüber hinaus unterstützt das Wirtschaftsministerium Betriebsübernahmen (z. B. durch Meistergründungsprämien und Mikrodarlehen) sowie die Beratungsförderung für kleinere und mittlere Unternehmen (z. B. durch die Koordinierungsstelle Unternehmensnachfolge Brücke MV). Die neue Meisterprämie setzt gezielt bei der im Land bestehenden Nachfolgeproblematik an. Das neue Instrument soll bereits im Vorfeld einer Unternehmensübernahme einen Anreiz dafür bieten, die Meisterausbildung zu absolvieren.

Wirtschaftsminister Seidel warb zudem für die in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern landesweit durchgeführte Fachkräftekampagne "Durchstarten in MV – Dein Land, deine Chance" (www.durchstarten-in-mv.de). Die Kampagne stellt junge Menschen vor, die hier im Land ihre Ausbildung gemacht haben und danach in ein erfolgreiches Berufsleben gestartet sind. Herzstück der Kampagne ist die Internetseite www.durchstarten-in-mv.de, die ein breites Angebot an Ausbildungsplätzen bereit hält und auch über duale Studienmöglichkeiten in MV informiert.

Im Azubi-Atlas können Interessierte nach Ausbildungsplätzen in ihrer Region suchen. Möglich ist es zum Beispiel, gezielt im Umkreis des Heimatortes nach einem Ausbildungsplatz zu suchen. Hier sind unterschiedliche Entfernungen von 10 bis 200 Kilometer vom Wohnort wählbar. "Die Nachfrage nach im Azubi-Atlas angebotenen Firmen und Ausbildungsberufen ist immens gestiegen. Dies zeigt auch: Wir liegen mit der Fachkräfteinitiative genau richtig. Das belegen die steigenden Besucherzahlen und die große Resonanz der eingetragenen Unternehmen im Azubi-Atlas", sagte Seidel. Im Atlas sind 922 Unternehmen mit ihren Ausbildungsangeboten eingetragen, 284 verschiedene Ausbildungsberufe werden angeboten. 98.000 Besucher verzeichnet die Internetseite. Die Kampagne wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Wirtschaft | Fr., 16.01.1970 - 02:23 Uhr | Seitenaufrufe: 417
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