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EURAWASSER Nord GmbH ist Gastgeber der diesjährigen Gesprächsrunde des StALU MM zum Weltwassertag

Traditionelle Veranstaltung mit hoher Teilnehmerresonanz

Rostock (StALUMMH) • Mit einem musikalischen Auftakt besonderer Art und Weise wird in diesem Jahr die Gesprächsrunde des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg zum Weltwassertag 2011 eröffnet. Akteure sind dabei 15 Schüler/innen des Grundschulbereiches der Kinderkunstakademie Rostock.

Etwa 50 Wasserfachleute, Landes- und Kommunalpolitiker sowie Vertreter von Landes- und Kommunalbehörden sind der Einladung des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) zur diesjährigen Gesprächsrunde anlässlich des "Tag des Wassers" am 22. März 2011 nach Rostock gefolgt. Gastgeber der traditionellen Veranstaltung des StALU MM ist in diesem Jahr die EURAWASSER Nord GmbH.

"Bereits zum 14. Mal führen wir unsere jährliche Gesprächsrunde zu aktuellen Fragen der Wasserwirtschaft in der Region und darüber hinaus durch. Dabei freut mich vor allem die nach wie vor breite Annahme unseres Gesprächsangebotes anlässlich des Weltwassertages.", freut sich StALU- Amtsleiter Hans-Joachim Meier. In jedem Jahr findet diese Gesprächsrunde - mit Vertretern der Wasser- und Abwasserunternehmen und -verbände, der Wasser- und Bodenverbände, Umweltämter der Kreise, der Umweltverbände, regionalen Behörden und Einrichtungen sowie mit Landes- und Kommunalpolitikern aus der Region Mittleres Mecklenburg/Rostock – in einem anderen Wasserverbandsgebiet des StALU- Amtsbereiches statt.

Das diesjährige Motto des Weltwassertages lautet "Wasser für Städte: Antwort auf urbane Herausforderungen" (Water for Cities: Responding to the Urban Challenge). Der "Tag des Wassers" erinnert in jedem Jahr daran, dass sauberes Wasser eine Grundvoraussetzung für die Gesundheit und Entwicklung der Menschen ist.

Ziel des Weltwassertages 2011 ist es, das Augenmerk der Welt vor allem auf die mit der rasch zunehmenden Urbanisierung insbesondere in den Schwellen- und Entwicklungsländern verbundenen Probleme für die Wasser- und Sanitärversorgung der Bevölkerung und für den Zustand der Gewässer zu lenken. Der Fokus richtet sich insbesondere auf den wachsenden Bedarf an städtischer Wasserversorgung und Abwasserentsorgung – insbesondere auch für die armen Bevölkerungsschichten.

Ein weiteres Thema sind die Risiken, die sich für städtische Regionen z. B. durch die Folgen des Klimawandels ergeben, etwa die Bedrohung durch den Meeresspiegelanstieg in Küstenregionen oder durch zahlreiche Starkregenereignisse. Deshalb wird ein hochwasserangepasstes Planen und Bauen künftig einen noch größeren Stellenwert im Rahmen der urbanen Siedlungsplanung einnehmen.

In Deutschland stehen die Städte und Gemeinden z. T. vor neuen Herausforderungen im städtischen Wasser- und Abwassermanagement, zum Beispiel in Hinsicht auf die Anpassung an den demographischen Wandel. (Quelle: Bundesumweltministerium)

"Deshalb stellen wir in diesem Jahr das Thema nachhaltige Sicherung der Trinkwasserversorgung in der Hansestadt Rostock und dem Umland durch die EURAWASSER Nord GmbH  in den Mittelpunkt der Ausführungen.", führt der StALU- Amtsleiter weiter aus. Dieser Versorgungsauftrag erfordert eine hohe Stabilität der Versorgungsleistung auf Basis eines modernen, effektiven Anlagensystems und eines zuverlässigen Ablaufmanagements. Diesem hohen Anspruch stellt sich die EURAWASSER Nord GmbH im Auftrag des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes jeden Tag neu.

Einen weiteren wichtigen Diskussionspunkt im Rahmen der Gesprächsrunde gibt Lothar Nordmeyer von der Abteilung Wasser und Boden des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V mit seinen Ausführungen zur Vorstellung neuer Wege der Gewässerunterhaltung in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Küstenschutz genießt in unserem Bundesland einen hohen Stellenwert. Bezogen auf die Hansestadt Rostock gibt Ronny Schmidt von der Dezernatsgruppe Küste des StALU MM einen Überblick über aktuelle Sturmflutschutzmaßnahmen im Bereich der Hansestadt.

Fast traditionell nimmt als Gastredner an der Gesprächsrunde des StALU MM der oberste Wasserwirtschaftler des Landes, Ministerialdirigent Günther Leymann, teil. Der Abteilungsleiter Wasser und Boden im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz   M-V, informiert über aktuelle Aufgaben der Wasserwirtschaft des Landes, wozu u.a. auch das derzeit heiß diskutierte Thema Abwasserentsorgung in den Kleingärten gehört.

Die anschließende Diskussion dient dabei vor allem dem Austausch von Erfahrungen, Meinungen und Informationen der Wasserfachleute und Gäste.

Hintergrund:

Der 22. März eines jeden Jahres wurde im Dezember 1992 in einer Resolution der Vereinten Nationen zum "Tag des Wassers" ("Day for Water"), heute Weltwassertag, erklärt. Sinn des jährlichen "Tag des Wassers" ist es, sich national und international, bundes- und landesweit sowie regional mit dem Thema Wasser und seiner Bedeutung auseinander zusetzen.

Wasser als Lebenselixier ist weltweit Lebensraum und Lebensmittel Nr. 1 für die Menschen und die Natur. Doch in vielen Teilen der Welt ist Trinkwasser knapp und mehr als ein Drittel der Menschheit hat keinen Zugang zu angemessener Sanitärversorgung. Darum haben die Vereinten Nationen den Zeitraum 2005 – 2015 zur internationalen Dekade "Water for life – Wasser für das Leben" erklärt, deren wichtigste globalen Ziele sind:
  • Halbierung der Anzahl der Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und
  • die Reinheit der Flüsse vorzubereiten.

Der Zugang zu Trinkwasser und Sanitärversorgung stellt einen Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung auf der Welt dar.

Der erste "Tag des Wassers" stand 1994 unter dem Motto "Caring for our Water Resources is everyone´s Business – Es ist jedermanns Aufgabe, unsere wertvolle Ressource Wasser zu schützen".

Das Bundesumweltministerium hat den diesjährigen Weltwassertag zum Anlass genommen, um erstmals einendurch das Umweltbundesamt gekürten "Gewässertyp des Jahres" bekannt zu geben. Mit dieser Aktion soll die ökologische Bedeutung und die Schutzwürdigkeit von Gewässern herausgestellt und einer breiten Öffentlichkeit vermittelt werden. Grundlage für die Auswahl sind die deutschen Gewässertypen. Gewässertyp des Jahres 2011 ist der Grobmaterialreiche, silikatische Mittelgebirgsbach, da dieser der häufigste Typ in Deutschland ist.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Natur & Umwelt | Di., 22.03.2011 - 18:46 Uhr | Seitenaufrufe: 340
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