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Drei neue Kunstwerke für die Stadt. Ergebnisse des Wettbewerbes "Kunststandorte Petriviertel" werden vorgestellt

Rostock (HRPS) • Eine zwölf Meter hohe, leuchtende "Pose", wie durch Lichtbrechung geknickte Stadtmöbel, ein Stück sich selbst überlassener Natur – dies sind die Vorschläge, die ein siebenköpfiges Preisgericht vergangene Woche aus zwölf Wettbewerbsbeiträgen ausgewählt hat. Nach kontrovers geführten Diskussionen über die anonym eingereichten Entwürfe entschied sich das Preisgericht für drei Beiträge an verschiedenen Standorten im Petriviertel. Die Öffnung der Umschläge ergab folgende Preisträgerinnen und Preisträger:
"Pose" von Barbara Wille, Berlin (Standort: Uferbereich Petripark) "Petri Pegel" von Fritz Balthaus, Berlin (Standort: Uferbereich Petripark) "Wir woll´n die goldne Brücke bau´n. Eine Skulptur für Moritz Schlick.
Ein respektiertes Areal für Rostock" von Olaf Wegewitz, Huy-Neinstedt (Standort: Nähe der Stadtmauer)
Ausschlaggebend für die Bewertung waren sowohl die künstlerische Qualität, als auch die technische Machbarkeit des Vorschlages. So beurteilte das Preisgericht die Verständlichkeit und Einzigartigkeit des Beitrages, seine Beziehung zum Ort und zu den Nutzerinnen und Nutzern des Petriviertels, aber auch die Umsetzbarkeit und Haltbarkeit der Konstruktion.

Am 27. November 2014 um 16 Uhr eröffnet die Ausstellung der zwölf Wettbewerbsbeiträge in den Räumen der ehemaligen Volkshochschule am Alten Markt 19 unter Anwesenheit der ausgewählten Künstlerinnen und Künstler und Mitgliedern des Preisgerichts. Die Ausstellung wird bis zum 9. Dezember 2014 Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr zu sehen sein. Am 28. und 29. November von 15 bis 18 Uhr sowie am 1. und 3. Dezember von 15 bis 18 Uhr steht das Wettbewerbsmanagement für Fragen zur Verfügung.


"Wir wünschen uns, dass sich insbesondere die Anwohnerinnen und Anwohner mit der zukünftigen Gestaltung des öffentlichen Raumes im Petriviertel identifizieren können, die Kunstobjekte aber auch für Gäste der Stadt ein Anziehungspunkt werden", bringt Michaela Selling, Leiterin des Amtes für Kultur, Denkmalpflege und Museen ihre Hoffnung zum Ausdruck. In der ersten Phase des deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerbes wurden aus über 100 Bewerbungen zwölf Teilnehmende ausgewählt, einen künstlerischen Entwurf für das Petriviertel einzureichen. Die Hansestadt hatte anschließend im Rahmen eines Bürgerforums über Beispiele zeitgenössischer Kunst im Stadtraum informiert und den Rostockern die Möglichkeit gegeben, sich mit Fachleuten und den ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern über Kunst im Stadtraum auszutauschen.

Die Kosten für den Wettbewerb und die Erstellung der Kunstobjekte werden zu einem Drittel aus Eigenmitteln der Hansestadt Rostock und zu zwei Dritteln aus Städtebaufördermitteln finanziert.
Der Jury gehörten an : Judith Siegmund, Künstlerin, Juniorprofessorin an der Universität der Künste Berlin¸ Nina Hülsmeier, Kunstwissenschaftlerin; Inge Mahn, Künstlerin, em. Professorin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee¸ Raimund Kummer, Künstler, Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig¸ Michaela Selling, Leiterin Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen¸ Hannes Rother, Landschaftsarchitekt, Vorstand Verschönerungsverein e.V. und  Stefan Neubauer, Leiter Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege.

Liste der weiteren Künstlerinnen und Künstler: Volker Andresen, Berlin Famed, Leipzig Gunda Förster, Berlin Reiner Maria Matysik, Berlin Anke Mila Menck, Berlin Franziska Möbius, Leipzig Christiane Möbus, Hannover Mutter & Genth, Hamburg Patricia Pisani, Berlin

Ulrich Kunze



Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadtentwicklung | Do., 20.11.2014 - 13:12 Uhr | Seitenaufrufe: 113
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