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Spüldurchlass und Stromgrabenbrücke werden erneuert

Rostock-Warnemünde (HRPS) • Die Hansestadt Rostock und die Deutsche Bahn bereiten derzeit die Erneuerung des Spüldurchlasses vom südlichen Ende des Alten Stroms zum Seekanal und den damit einhergehenden Ersatzneubau der darüber führenden Brücke vor. Darüber informiert das Tief- und Hafenbauamt. Bei Bauwerksprüfungen war festgestellt worden, dass sich die Spüldurchlässe über die Straßen Am Passagierkai und Am Bahnhof sowie die drei Gleise breite Stromgrabenbrücke in einem desolaten Zustand befinden und dringend erneuert werden müssen.

Nach Planungsbeschluss durch die Rostocker Bürgerschaft soll zwischen der Hansestadt Rostock, der Deutschen Bahn und dem für den Hochwasserschutz zuständigen Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg eine Planungsvereinbarung abgeschlossen werden. Noch im Herbst 2014 ist dann eine erste Projektvorstellung im Warnemünder Ortsbeirat vorgesehen.

Die Baumaßnahmen sind für das Winterhalbjahr 2015/2016 geplant. Für die Straße Am Passagierkai soll eine Umleitung über das Kai-Areal eingerichtet werden. Der Bahnverkehr wird über mehrere Monate bereits am Haltepunkt Warnemünde-Werft enden müssen. Die Planungs- und Baumaßnahmen werden insgesamt etwa vier Millionen Euro kosten, etwa ein Drittel davon für die Teilbauabschnitte der Hansestadt Rostock wird aus dem städtischen Haushalt finanziert.

Der Alte Strom war bis 1903 der einzige Zufluss der Warnow zur Ostsee und damit Nadelöhr für die Schifffahrt zum Rostocker Hafen. Bis zum 19. Jahrhundert bestand Warnemünde nur aus der Vörreeg (vordere Reihe, heute Am Strom) und der Achterreeg (hintere Reihe, heute Alexandrinenstraße). Beide Straßen wurden parallel zum Alten Strom errichtet.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadtentwicklung | Sa., 17.01.1970 - 09:15 Uhr | Seitenaufrufe: 167
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