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1. FC Saarbrücken im Gegnercheck: Hansa Rostock trifft auf erfahrene, unberechenbare Truppe - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Der FC Hansa muss am Samstag (16. Mai) beim 1. FC Saarbrücken gewinnen, um seine Hausaufgaben im Aufstiegstraum zu machen. Ein schwieriges Unterfangen für die Rostocker, denn die Saarländer haben mehr Qualität als ihr 15. Tabellenplatz vermuten lässt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 05:03 Uhr
Ostsee-Hochwasser? Aktuelle Pegelstände in Rostock, Wismar, Rügen, Greifswald am 14.05.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wie hoch ist der aktuelle Pegel der Ostsee an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern? Wir berichten mit Live-Daten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:17 Uhr
Rostock: Frau schlägt Mann im Streit Bratpfanne ins Gesicht - beide alkoholisiert - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Am Sonntagmorgen (10. Mai) wurden Beamte der Bundespolizei zum Haltepunkt Lütten Klein gerufen. Im Zug nach Warnemünde eskalierte ein Streit zwischen zwei alkoholisierten Personen. Beide wurden verletzt und haben nun eine Anzeige am Hals.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 11:48 Uhr
Entscheidungsspiel im Liveticker: Rostock Seawolves empfangen Ludwigsburg - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Seawolves haben sich am letzten Hauptrundenspieltag die Saisonverlängerung verdient. Am Dienstagabend (12. Mai) empfangen die Rostocker Basketballer das Team aus Ludwigsburg zum K.-o.-Duell. Vom Spiel, das um 18.30 Uhr beginnt, berichtet die OSTSEE-ZEITUNG mit einem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 12:18 Uhr
Landkreis Rostock: Gestohlener VW-Bus aus Hohen Sprenzer See gezogen - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Am Samstag (9. Mai) haben Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Polizei einen versenkten Kleinbus aus dem Gewässer im Landkreis Rostock geborgen. Das Fahrzeug war 2004 in einem anderen Landkreis als gestohlen gemeldet worden. Letztes Jahr gab es einen entscheidenden, anonymen Hinweis.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 12:33 Uhr
Rostocker sammelt über 5000 Kilo Abfall: „Die Stadt hat ein Müllproblem“ - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Nicht mein Müll, also auch nicht mein Problem? Diese „Vollkasko-Mentalität“ ist für Marcel Knaak von „Rostock müllfrei“ ein Problem. Der 28-Jährige will die Hansestadt sauberer machen – und gewinnt dafür immer mehr Mitstreiter.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:17 Uhr
Ostsee-Hochwasser? Aktuelle Pegelstände in Rostock, Wismar, Rügen, Greifswald am 12.05.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wie hoch ist der aktuelle Pegel der Ostsee an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern? Wir berichten mit Live-Daten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:18 Uhr

Erste Drillingsgeburt in Rostock in diesem Jahr

Rostock-Südstadt (HRPS) • In der Universitätsfrauenklinik am Klinikum Südstadt wurden am 19. Mai 2015 Drillinge geboren. Die 38-jährige Mutter Sandra Dahlke-Görs wurde nach vollendeter 35.  Schwangerschaftswoche durch einen Kaiserschnitt von zwei Mädchen und  einem Jungen entbunden. Das erste Kind war Greta, die mit einem  Geburtsgewicht von 1.830 Gramm geboren wurde. Als zweites wurde Anton mit einem Geburtsgewicht von 2.100 Gramm und als drittes Kind Frieda mit 1.970 Gramm geboren. Die Mutter und ihre drei Kinder sind wohl auf. Nach zweiwöchiger Behandlung auf der Frühgeborenenstation des Klinikums Südstadt kann der stolze Vater, Thomas Dahlke (46), seine Frau und die drei Kinder heute mit nach Hause nehmen. Da das Zuhause der Drillinge und ihrer Familie in der Nähe von Neubrandenburg ist, werden die Kinder gefahrlos mit dem Babynotarztwagen transportiert.

Die vorgeburtliche ambulante und stationäre Betreuung der Risikoschwangeren Sandra Dahlke-Görs erfolgte im Perinatalzentrum des Klinikums Südstadt Rostock. "Glücklicherweise liegt unsere Frühgeborenenintensivstation in unmittelbarer Nachbarschaft zur Wochenbettstation. So konnten unsere Drillingseltern gleich nach der Geburt ihre Kinder auf der Station besuchen", betont der Chefarzt der Frühgeborenenmedizin Dr. med. Dirk M. Olbertz. "Überhaupt ist unser Betreuungskonzept für Früh- und Risikoneugeborene familienorientiert", so Olbertz weiter. Das bedeute, dass die Mütter und Väter in alle Behandlungs- und Pflegemaßnahmen eng mit einbezogen werden. Damit gewinnen die Eltern rasch Sicherheit im Umgang mit ihren Kindern, vor allem auch mit den spezifischen Besonderheiten eines Risikoneugeborenen. Zur Umsetzung dieses Betreuungskonzepts stehen Unterbringungsmöglichkeiten im Gästehaus des Klinikums für die Eltern zur Verfügung. Eine enge Elternbeteiligung ist Voraussetzung für eine möglichst frühe Entlassung der Kinder und letztendlich auch ein Beitrag zur Kostenentlastung im Gesundheitswesen.

Statistisch gesehen sind Drillinge ein selteneres Ereignis. So werden auf 85 Einlingsgeburten einmal Zwillinge und auf 7.225 Einlingsgeburten einmal Drillinge erwartet.

Jedes zehnte Paar bleibt heute in Deutschland ungewollt kinderlos. Ein Teil der Betroffenen wendet sich in dieser Situation an spezielle Kinderwunschsprechstunden, aber auch die sogenannte Reproduktionsmedizin kann den Wunsch nach einem eigenen Kind nicht immer erfüllen. Eine Folge der Reproduktionsmedizin ist die Zunahme höhergradiger Mehrlingsschwangerschaften, also von Zwillingen und Drillingen. Die Betreuung und Entbindung von Mehrlingsschwangerschaften ist Aufgabe von Perinatalzentren, um für die Neugeborenen aber auch für die Mutter eine optimale Betreuung auf höchstem Niveau zu sichern.

Drillingskinder sind fast immer Frühgeborene. Für eine ausreichende Reifung besteht die Zielstellung der vorgeburtlichen Schwangerenbetreuung darin, die 35. Schwangerschaftswoche zu erreichen.
Eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit von Geburtsmedizinern und Neugeborenenintensivmedizinern ist gefragt. Aber auch nach einer Geburt in der 35. Schwangerschaftswoche sind noch Unreife bedingte Anpassungsstörungen zu erwarten. Darum müssen Drillingsfrühgeborene gleich nach der Geburt auf einer Frühgeborenenintensivstation überwacht werden. Bei Anpassungsstörungen der Atmung ist häufig eine Atemhilfe, manchmal sogar eine maschinelle Beatmung erforderlich. Die Pflege erfolgt zunächst in Frühgeborenenbrutkästen (Inkubatoren). Das wichtigste aber ist die Monitorüberwachung um jederzeit und rechtzeitig Störungen zu erkennen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Sa., 17.01.1970 - 15:10 Uhr | Seitenaufrufe: 145
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