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Von der Weltreise ins Cliff Hotel: Marcus Borowskis überraschender Wechsel nach Rügen - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Das Cliff Hotel auf Rügen hat einen neuen Chef: Marcus Borowski hat zum 1. April die Leitung des Hauses in Sellin übernommen. Der erfahrene Hotelmanager war unter anderem in Rostock, Stralsund und auf Rügen tätig – und hat für den Job sogar eine Weltreise früher beendet.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 04:08 Uhr
500 neue Jobs im Rostocker Seehafen in Gefahr: Behindern Grüne die Energiewende? - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Planungen für die Erweiterung des Offshore-Zulieferers EEW kommen zu langsam voran, kritisiert das Schweriner Wirtschaftsministerium ungewohnt scharf. Schuld daran seien ausgerechnet auch Umweltschützer und die Grünen. Staatssekretär Schulte: „Das macht mir große Sorgen.“
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 04:39 Uhr
Heiraten an der Ostsee: Rostocker Wedding-Plannerin organisiert Feste mit Festival-Feeling - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Antonia Dietz (28) hat sich mit einer Hochzeitsagentur selbstständig gemacht und setzt auf moderne, besondere Hochzeiten, die sich wie ein Kurztrip oder ein Festival anfühlen sollen. Bis zu 60.000 Euro planen Brautpaare für hochwertige Feste ein, sagt die Rostockerin.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 04:21 Uhr
Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (11.04.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 04:39 Uhr
Rostock-Evershagen (PIHR) - Am 09.04.2026 kam es gegen 19:50 Uhr in Rostock Evershagen zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden, in dessen Folge ein Fußgänger schwerverletzt wurde. Nach derzeitigen Erkenntnisse überquerte der 77-jährige Fußgänger die Fahrbahn der Bertolt-Brecht-Straße auf Höhe der Straßenbahnhaltestelle...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 03:17 Uhr
Rostock/Umland (PIHR) - Am gestrigen Nachmittag ereignete sich gegen 13:20 Uhr auf der Hansestraße in Bentwisch ein Verkehrsunfall, bei dem fünf Personen leicht verletzt wurden. Nach Angaben der Polizei beabsichtigte eine 21-jährige Fahrerin eines Zustellfahrzeugs, von einem Tankstellengelände auf die Hansestraße einzufahren. Dabei...
Quelle: HRO-News.de | Mi., 11:03 Uhr
Rostock (PIHR) - Am Ostermontag, den 06.04.2026 wurde der Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Rostock gegen 10:00 Uhr ein treibendes Segelboot gemeldet. Das Boot drohte trotz ausgebrachtem Anker weiter unkontrolliert in Richtung Warnowfahrwasser zu treiben. Personen waren nicht an Bord. Die WSPI Rostock informierte sofort die von...
Quelle: HRO-News.de | Di., 14:11 Uhr

Erste Drillingsgeburt in Rostock in diesem Jahr

Rostock-Südstadt (HRPS) • In der Universitätsfrauenklinik am Klinikum Südstadt wurden am 19. Mai 2015 Drillinge geboren. Die 38-jährige Mutter Sandra Dahlke-Görs wurde nach vollendeter 35.  Schwangerschaftswoche durch einen Kaiserschnitt von zwei Mädchen und  einem Jungen entbunden. Das erste Kind war Greta, die mit einem  Geburtsgewicht von 1.830 Gramm geboren wurde. Als zweites wurde Anton mit einem Geburtsgewicht von 2.100 Gramm und als drittes Kind Frieda mit 1.970 Gramm geboren. Die Mutter und ihre drei Kinder sind wohl auf. Nach zweiwöchiger Behandlung auf der Frühgeborenenstation des Klinikums Südstadt kann der stolze Vater, Thomas Dahlke (46), seine Frau und die drei Kinder heute mit nach Hause nehmen. Da das Zuhause der Drillinge und ihrer Familie in der Nähe von Neubrandenburg ist, werden die Kinder gefahrlos mit dem Babynotarztwagen transportiert.

Die vorgeburtliche ambulante und stationäre Betreuung der Risikoschwangeren Sandra Dahlke-Görs erfolgte im Perinatalzentrum des Klinikums Südstadt Rostock. "Glücklicherweise liegt unsere Frühgeborenenintensivstation in unmittelbarer Nachbarschaft zur Wochenbettstation. So konnten unsere Drillingseltern gleich nach der Geburt ihre Kinder auf der Station besuchen", betont der Chefarzt der Frühgeborenenmedizin Dr. med. Dirk M. Olbertz. "Überhaupt ist unser Betreuungskonzept für Früh- und Risikoneugeborene familienorientiert", so Olbertz weiter. Das bedeute, dass die Mütter und Väter in alle Behandlungs- und Pflegemaßnahmen eng mit einbezogen werden. Damit gewinnen die Eltern rasch Sicherheit im Umgang mit ihren Kindern, vor allem auch mit den spezifischen Besonderheiten eines Risikoneugeborenen. Zur Umsetzung dieses Betreuungskonzepts stehen Unterbringungsmöglichkeiten im Gästehaus des Klinikums für die Eltern zur Verfügung. Eine enge Elternbeteiligung ist Voraussetzung für eine möglichst frühe Entlassung der Kinder und letztendlich auch ein Beitrag zur Kostenentlastung im Gesundheitswesen.

Statistisch gesehen sind Drillinge ein selteneres Ereignis. So werden auf 85 Einlingsgeburten einmal Zwillinge und auf 7.225 Einlingsgeburten einmal Drillinge erwartet.

Jedes zehnte Paar bleibt heute in Deutschland ungewollt kinderlos. Ein Teil der Betroffenen wendet sich in dieser Situation an spezielle Kinderwunschsprechstunden, aber auch die sogenannte Reproduktionsmedizin kann den Wunsch nach einem eigenen Kind nicht immer erfüllen. Eine Folge der Reproduktionsmedizin ist die Zunahme höhergradiger Mehrlingsschwangerschaften, also von Zwillingen und Drillingen. Die Betreuung und Entbindung von Mehrlingsschwangerschaften ist Aufgabe von Perinatalzentren, um für die Neugeborenen aber auch für die Mutter eine optimale Betreuung auf höchstem Niveau zu sichern.

Drillingskinder sind fast immer Frühgeborene. Für eine ausreichende Reifung besteht die Zielstellung der vorgeburtlichen Schwangerenbetreuung darin, die 35. Schwangerschaftswoche zu erreichen.
Eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit von Geburtsmedizinern und Neugeborenenintensivmedizinern ist gefragt. Aber auch nach einer Geburt in der 35. Schwangerschaftswoche sind noch Unreife bedingte Anpassungsstörungen zu erwarten. Darum müssen Drillingsfrühgeborene gleich nach der Geburt auf einer Frühgeborenenintensivstation überwacht werden. Bei Anpassungsstörungen der Atmung ist häufig eine Atemhilfe, manchmal sogar eine maschinelle Beatmung erforderlich. Die Pflege erfolgt zunächst in Frühgeborenenbrutkästen (Inkubatoren). Das wichtigste aber ist die Monitorüberwachung um jederzeit und rechtzeitig Störungen zu erkennen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Sa., 17.01.1970 - 15:10 Uhr | Seitenaufrufe: 145
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