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Minister Tesch: Kirchen des Landes sind ein großer sichtbarer Schatz Mecklenburg-Vorpommerns
Rostock • Kultusminister Henry Tesch (CDU): "Im Namen der Landesregierung möchte ich mich bedanken, dass Mecklenburg-Vorpommern im 21. Jahr nach der Wiedervereinigung als Tagungs-, Begegnungs- und Exkursionsort für den 27. Evangelischen Kirchbautag 2011 ausgesucht wurde. Unsere landschaftsprägenden Kirchen sind einer der großen sichtbaren Schätze, den unser dünnbesiedeltes Land vorzuweisen hat. Die Verschiedenheit der Baustile, ihre unterschiedlichen Größen und ihre unterschiedlichen Ausstattungen legen Zeugnis ab von den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern."

Der diesjährige Deutsche Kirchbautag steht unter dem Motto "Kirchenraum - Freiraum - Hoffnungsraum. Orientierung im demographischen Wandel" und widmet sich den Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung nicht nur auf das Land, sondern auch auf die Kirche. Der letzte Kirchbautag kam 2008 in Dortmund zusammen.

Ein verlässlicher Grundstein für eine schrittweise, denkmalgerechte Sanierung kirchlicher Gebäude wurde 1994 mit dem Staatsvertrag zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs sowie der Pommerschen Evangelischen Kirche gelegt. Darin wurde die teilweise Anerkennung der landesherrlichen Patronate und der grundsätzlichen Feststellung, dass "Land und Landeskirchen gemeinsam die Verantwortung für die kirchlichen Denkmale tragen", festgehalten. Diese entsprechenden Passagen des Staatsvertrages finden sich auch im Denkmalschutzgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern wieder.

"Der Kirchbau ist in den letzten 20 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern auch in Bewegung gekommen, weil er natürlich generell ein touristischer Faktor für dieses Land ist. Orte mit intakten, offenen Kirchen und engagierten Gemeinden, die neben den Gottesdiensten mit Ausstellungen, Konzerten oder anderen Kulturveranstaltungen Gäste einladen und Führungen in die Geschichte des Ortes und der Kirche anbieten, haben eine besondere Anziehungskraft. Auch deshalb liegt mir der Denkmalschutz ganz persönlich am Herzen. In meiner neuen Funktion als Präsident des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz in Deutschland (DNK) sehe ich eine gute Möglichkeit, mich noch besser für die Bewahrung unserer gebauten Umwelt und der archäologischen und erdgeschichtlichen Zeugnisse einzusetzen", so Minister Tesch anlässlich des Kirchbautages 2011 in Rostock.
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Kunst & Kultur | Do., 23.06.2011 17:47 Uhr | Seitenaufrufe: 72
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