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Sanierung des ehemaligen Gaswerkstandorts in Rostock beginnt

Rostock-Steintor-Vorstadt (mluv) • Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus hält am Montag, dem 9. Mai 2011, um 13.00 Uhr, ein Grußwort anlässlich des symbolischen Sanierungsbeginns auf dem ehemaligen Gaswerkstandort in Rostock, Alte Bleicherstraße.

Mit der Sanierung soll der vom Grundstück ausgehende Schadstoffaustrag über das Grundwasser deutlich reduziert werden.

Zur Sicherung des Dammes und Dekontamination der Teerrückstände wurde 1997 eine Doppelspundwand als Ersatz für den nicht mehr sicheren Erddamm errichtet. Diese bietet einen wirksamen Schutz gegen Hochwasserereignisse und unterbindet den Schadstoffeintrag auf dem Bereich des Teersees über den Grund- und Oberflächenwasser. Im Februar 2008 hatte der oberirdische Rückbau auf dem Gelände begonnen. Aktuell soll eine bereits am "Teersee" existierende Spundwand nun nach Norden und Westen um ca. 700 m verlängert werden. Ziel ist es, auch dort einen wirksamen Schutz gegen Hochwasserereignisse zu haben und den Schadstoffaustrag über den Grund- und Oberflächenwasserpfad zu unterbinden. Parallel dazu wird ein Horizontalfilterbrunnen mit zwei Strängen gebaut, um das anfallende unbelastete Grundwasser fassen und in die Kanalisation einleiten zu können. An anderen Stellen werden übliche Oberflächenabdichtungen installiert, indem belastete Teilbereiche mittels Kleinpflaster versiegelt oder eine Kulturschicht mit sperrender Wirkung aufgetragen wird. Zur Entwässerung sämtlicher versiegelter Flächen wird im Nordbereich ein Entwässerungsnetz neu errichtet.

Die geschätzten Sanierungskosten belaufen sich auf insgesamt ca. 5,2 Millionen Euro.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Natur & Umwelt | Fr., 16.01.1970 - 03:22 Uhr | Seitenaufrufe: 335
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