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Baustellen in Rostock am 26.9.2026: Hier gibt es Sperrungen und Bauarbeiten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 04:05 Uhr
Rostock: Kunsthalle zeigt 150 Werke der Usedomer Malerin Susanne Kandt-Horn - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Rostocker Kunsthalle zeigt bis Februar 2027 mehr als 150 Werke der Malerin Susanne Kandt-Horn (1914–1996). Zu sehen sind Gemälde, Grafiken und Gobelins aus vier Jahrzehnten. Die Bilder sind politisch, nah am Menschen – und haben oft einen feinen Witz.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 14:20 Uhr
Hansa Rostock stellt neuen Drittliga-Rekord auf: 46.500 Trikots verkauft: Hansa Rostock stellt neuen Drittliga-Rekord auf - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Gestiegene Mitgliederzahlen, Trikot-Rekord und ein Plus unter der Abrechnung: Die Saison 2025/26 lief für den FC Hansa Rostock überragend. Wäre da nicht der verpasste Aufstieg in die 2. Bundesliga. Immerhin konnte der Koggenklub sein Millionenplus bereits gut investieren.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 15:36 Uhr
Rostock-Südstadt (RSAG) - Von Montag, 28. September, bis voraussichtlich Sonntag, 11. Oktober 2026, wird die Buslinie 26 aufgrund von Straßenbauarbeiten zwischen den Haltestellen Saarplatz und Hauptbahnhof Süd in beiden Richtungen weiterhin umgeleitet: Ab der Haltestelle Saarplatz fahren die Busse der Linie 26 umgeleitet über die...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 21:05 Uhr
Rostock, Bad Doberan & Güstrow: Stau-Meldungen für A19, A20, B103, B105 (26.09.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wenn der Verkehr stockt oder lange Umleitungen drohen, ist der Frust bei Autofahrern groß – auch in Rostock, Bad Doberan, Sanitz und Güstrow. Der OZ-Staumelder gibt einen Überblick über aktuelle Staus, Baustellen, Unfälle und Verzögerungen auf den wichtigsten Strecken.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 04:05 Uhr
Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (26.09.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 04:35 Uhr
Wassertemperaturen der Ostsee in Warnemünde, Kühlungsborn, Binz, Heringsdorf am 27.09.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob als Abkühlung im Sommer oder eine Mutprobe im Winter: Das Bad in der Ostsee lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Doch wie warm ist das Wasser entlang der Küste von MV gerade? Unsere Karte zeigt täglich die aktuellen Messwerte an den größten Stränden.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 14:20 Uhr

Auf altem Gaswerk-Gelände in Rostock wird Öko-Strom produziert

Rostock-Stadtmitte (MLUV) • Auf dem sanierten Gelände des ehemaligen Gaswerks Rostocks wird künftig Ökostrom produziert. Nach zwei Monaten Bauzeit wird am kommenden Montag, dem 25. September 2017, um 14.30 Uhr, in der Bleicher Straße eine Photovoltaik-Anlage feierlich in Betrieb genommen. Anlagenbetreiber sind die Stadtwerke Rostock. Zur Einweihung hat sich auch Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus angesagt.

"Belastete Flächen oder Industriebrachen für die umweltfreundliche Energieerzeugung zu nutzen, ist eine sinnvolle Entwicklung, die meine vollste Unterstützung erhält. Nicht nur, weil eingeschränkt nutzbare Flächen einer nachhaltigen Nutzung zugeführt und damit aufgewertet werden. Sondern auch, weil durch Brachflächenrecycling landwirtschaftliche Flächen vor einer Bebauung geschützt werden können", sagte der Minister im Vorfeld der Veranstaltung.

Die neue Photovoltaik-Anlage soll jährlich 740.000 Kilowattstunden Strom produzieren, der vollständig ins Netz eingespeist werden soll. Damit können rund 231 Haushalte bei einem angenommenen Strombedarf von je 3.200 Kilowattstunden pro Jahr versorgt werden. Die CO2-Ersparnis liegt bei 340 Tonnen jährlich.

Die Errichtung der Anlage auf einer Altlast sei aber auch mit Herausforderungen verbunden gewesen, so Backhaus. Oberflächenversiegelungen durften nicht beeinträchtigt werden, Sicherheitseinrichtungen, wie Messstellen, Spundwände und Filterbauwerke mussten weiterhin erreichbar bleiben.

135 Jahre wurde auf dem Gelände Stadtgas erzeugt, bis 1968 auf Steinkohlebasis, ab 1959 durch Öl- und später durch Flüssiggasspaltung. Zum Zeitpunkt der Betriebseinstellung 1991 war das insgesamt ca. 12 ha große Gelände fast flächendeckend mit gaswerkstypischen Schadstoffen (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Mineralölkohlenwasserstoffe, BTEX, Cyanide, Phenole) belastet.

Mit Erlass des Bundes-Bodenschutzgesetzes in 1998 erhielt das damals zuständige Staatliche Amt für Umwelt und Natur Rostock (heute StALU Mittleres Mecklenburg) die rechtliche Handhabe, um gemeinsam mit der Stadtwerke Rostock AG als Grundstückseigentümer notwendige Gefahrenabwehr-, Dekontaminations- und Sicherungsmaßnahmen durchzuführen.

Zu den Sanierungsmaßnahmen direkt auf dem Gaswerksgelände zählen unter anderem die Errichtung einer 675 Meter langen Spundwand, die nicht nur Schadstoffausträge im Untergrund unterbindet, sondern gleichzeitig auch einen wirksamen Schutz gegen Hochwasser bietet, die Entwässerung sämtlicher versiegelter Flächen durch ein neu errichtetes Entwässerungsnetz oder der dauerhafte Betrieb einer Grundwasserreinigungsanlage. Die Kosten für die Sanierung des Gaswerksgeländes beliefen sich auf ca. 5,2 Mio. Euro.

Darüber hinaus wurde 2014 der belastete Warnow-Altarm saniert. Dafür wurden teerbelastete Sedimente entnommen sowie Wasser und Feststoff aufbereitet. Die Sanierungskosten beliefen sich auf rund 2 Mio. € und wurden zu 75% aus Mittel des Europäischen Fischereifonds finanziert.

Allein auf dem Gebiet der Hansestadt Rostock sind für Sanierungen und Sanierungsplanungen von Altlastenstandorten bis heute insgesamt rund 15 Mio. Euro von Bund und Land investiert worden. Darunter für das Tanklager Bramow, die Simeonsbetriebe (Chemische Reinigung) und die aktuell laufende Sanierung des ehemaligen VEB Bitumenverarbeitung. Hinzu kommen die umfangreichen Sanierungskosten für die Werftstandorte des Großprojekts Küste in den 90er Jahren.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Energie | So., 18.01.1970 - 11:22 Uhr | Seitenaufrufe: 217
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