Vom Freihandelsabkommen bis zur Stärkung der Verbraucherbildung / News / Seestadt Rostock
Besuche HRO-News.de auf facebook
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Lkw fährt in Schlangenlinien auf der A20: Polizei stoppt betrunkenen Fahrer - Bild: Nordkurier
Ein betrunkener Lkw-Fahrer wurde dank eines Zeugenhinweises nahe Rostock gestoppt und von der Polizei aus dem Verkehr gezogen.
Quelle: Nordkurier | Mi., 12:32 Uhr
Kein Böllern mehr am Strand - wie kommt das Verbot bei den Menschen an? - Bild: Nordkurier
Rostock verbietet privates Feuerwerk an Ostseestränden: leiser, sauberer, sicherer. Was das für Silvester bedeutet und wer skeptisch bleibt.
Quelle: Nordkurier | Mo., 14:46 Uhr
Mysteriöser Raub mit „Riesen-Aufwand“ erschüttert Ostseeküste - Bild: Nordkurier
Eine Diebstahl-Serie richtet großen Schaden an: Wer hat mitten im Winter geklaut und wie konnten die Täter unbemerkt entkommen?
Quelle: Nordkurier | Di., 11:02 Uhr
Rügen: MSC ehrt Ex-Chef von Euro-Baltic in Mukran mit „Fisch-Oskar“ - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Für sein langjähriges Engagement für nachhaltigen Fischfang wurde der promovierte Ingenieur Uwe Richter mit dem MSC-Nachhaltigkeits-Preis ausgezeichnet. Der Rostocker war bis vor wenigen Wochen Geschäftsführer beim mittlerweile geschlossenen Fischwerk Euro-Baltic in Mukran.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:32 Uhr
Schon im Winter weg? - Hansa-Star vor Abgang in die 2. Liga - Bild: Bild.de
Hansa Rostock muss sich auf den Verlust eines wichtigen Spielers vorbereiten.
Quelle: Bild.de | Di., 05:22 Uhr
Schülerlabor bei Rostock vor dem Aus: Chemie-Unterricht für 150 Schulen auf der Kippe - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Seit 20 Jahren ist das Lernlabor in Groß Lüsewitz für Schulen aus ganz MV fester Bestandteil für den praktischen Chemie- und Biologieunterricht. Nun werden die Fördergelder knapp und die Schließung droht. Der zuständige Forschungsverbund bittet Unternehmen aus MV um Hilfe.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:32 Uhr
Winterskatepark im Rostocker Iga-Park: Überdachter Treffpunkt für Skater und BMX-Fans - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In diesem Jahr gibt es erstmals den Winterskatepark im Rostocker Iga-Park. Dort können Skater, Rollschuhläufer und BMX-Fahrer im Winter unter dem Zeltdach trainieren. Was der Winterskatepark bietet und weshalb im April Schluss ist.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:32 Uhr

Vom Freihandelsabkommen bis zur Stärkung der Verbraucherbildung

Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) am 16. Mai 2014 in Rostock-Warnemünde

Rostock-Warnemünde (MLUV) • Zwischen dem 14. Und 16. Mai werden in Rostock Warnemünde die wichtigsten verbraucherschutzpolitischen Themen zwischen den zuständigen Ministern des Bundes und der Länder besprochen. „Die Vielzahl der zu behandelnden Themen – aktuell haben wir 59 Tagesordnungspunkte auf der Agenda – zeigen die deutliche thematische Breite der diesjährigen VSMK. Als Vorsitzland werden wir unter anderem die Stärkung der Verbraucherbildung und das transatlantische Freihandelsabkommen als Schwerpunktthemen in die Konferenz einbringen“, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz.
Im Vorfeld der Jahrestagung hat M-V sich bereits intensiv für die Stärkung der Verbraucherbildung eingesetzt. So fand Anfang April ein Treffen zwischen den Vertretern der Kultus- und der Verbraucherschutzministerkonferenzen statt, auf dem vor allem die Förderung von schulischer und außerschulischer Verbraucherbildung im Vordergrund stand. „Erst kürzlich hat eine PISA-Studie ergeben, dass 20 % der 15-jährigen in Deutschland mit dem Lösen von Alltagsproblemen überfordert ist. Deutschland belegte Platz 29 und liegt nur knapp über dem OECD-Durchschnitt. Dies kann nicht Anspruch einer Industrie- und Wissenschaftsnation wie Deutschland sein. Hier müssen wir ran“, unterstrich der Minister. Zu den zu lösenden Aufgaben in der Studie zählten u.a. der Kauf einer Fahrkarte am Automaten oder das Lesen von Stadtplänen.
Neben der Familie müssen Schulen Kinder und Jugendliche besser auf den Alltag vorbereiten. Dabei ist ein wesentliches Problem, dass die Materialien für den Schulunterricht oder die allgemeinen Verbraucherinformationen aktuell und praktikabel sind. Die Schnelligkeit der Technologieentwicklung und des Informationstransportes darf nicht dazu führen, dass beispielsweise vorrangig der Produktwerbung dienende Materialien teils unbemerkt in den Schulunterricht eindringen. „Daher haben wir uns gemeinsam darauf verständigt, dass bestehende Instrumente der Verbraucherbildung gestärkt werden sollten. Dies wurde für die kommende VSMK auf die Tagesordnung gesetzt“, erklärte Dr. Backhaus.
Etwa 30 Tagesordnungspunkte sind dem Bereich „Wirtschaftlicher Verbraucherschutz“ zugeordnet. Hierbei geht es um Themen wie
-       Schutz bei der Nutzung digitaler Dienste oder in sozialen Netzwerken,
-       Transparenz für den Verbraucher bei Online-Vergleichs- und Bewertungsportalen, bei Geldanlagen, bei der Lebensmittelkennzeichnung oder dem Einsatz von Siegeln zur Produktkennzeichnung,
-       Fragen des Datenschutzes für Verbraucher einerseits im Zuge der geplanten EU-Datenschutz-Grundverordnung, andererseits auch ganz konkret beim Scoring.
Schwerpunktthema wird allerdings das Transatlantische Freihandels- und Investitionspartnerschaftsabkommen sein. „Die Frage gilt zu klären, ob es vorsorgenden Verbraucherstandards weiter geben soll oder erst, wie in den USA, alles erlaubt ist, bis jemand vor Gericht etwas anderes erwirkt. Dies sind fundamentale Unterschiede. Das wird auch in weiten Teilen der Bevölkerung so gesehen. Ich werde mich ganz klar gegen ein Absenken der Standards stellen“, stellte der Minister klar.
Um ein solches Abkommen gerade mit Blick auf die genannten Bereiche, in den die Differenzen der Verhandlungspartner voraussichtlich groß bleiben werden, überhaupt zum Erfolg führen zu können, bedarf es einer intensiven, offenen, aber auch der demokratischen Teilhabe getragenen Befassung und Diskussion. „Gerade dies soll wohl verhindert werden. So zeigen jüngste Entwicklungen in Brüssel, dass die EU-Kommission ein Klageverfahren gegen die Mitgliedsstaaten für den Fall vorbereitet, dass die Parlamente dem Freihandelsabkommen zustimmen wollen. Das kann nicht sein und hat nichts mit Demokratie zu tun. Meiner Ansicht nach ist das Thema zu weitgreifend, dass das die EU alleine entscheiden kann“, mahnte Dr. Backhaus an.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Sa., 17.01.1970 - 05:32 Uhr | Seitenaufrufe: 169
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.seestadt-rostock.de - Copyright 2026