Vom Freihandelsabkommen bis zur Stärkung der Verbraucherbildung / News / Seestadt Rostock
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Ostsee-Hochwasser? Aktuelle Pegelstände in Rostock, Wismar, Rügen, Greifswald am 12.09.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wie hoch ist der aktuelle Pegel der Ostsee an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern? Wir berichten mit Live-Daten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 04:18 Uhr
Luftbild Bertolt-Brecht-Straße in Richtung Süden (Querformat) | Foto: Josefine Rosse/Hansestadt Rostock
Rostock-Evershagen (HRPS) - Im Auftrag des Tiefbauamtes wird die Asphaltdeckschicht der Evershäger Bertolt-Brecht-Straße in Richtung Norden (Lütten Klein) zwischen Messestraße und Thomas-Morus-Straße erneuert. Die vorhandene Fahrbahndecke wird abgefräst und die Binder- und Deckschicht erneuert. Auch die Schachtabdeckungen werden...
Quelle: HRO-News.de | Mi., 15:38 Uhr
Rostock (RSAG) - Von Montag, 14. September 2026, bis voraussichtlich Freitag, 9. Oktober 2026, wird die Buslinie 34 aufgrund von Bauarbeiten am Holbeinplatz umgeleitet. Die Busse der Linie 34 fahren aus Richtung Fischereihafen kommend über die Werftstraße bis zur Maßmannstraße. Auf Höhe des EDEKA-Centers wird eine...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 07:26 Uhr
Rostocker Stilltag Illustration | Foto: PINAX/Hansestadt Rostock
Rostock-Kröpeliner-Tor-Vorstadt (HRPS) - Stillvorbereitungskurse für werdende Mütter bietet das Netzwerk Stillförderung jetzt an, teilt Rostocks Koordinatorin für Gesundheitsförderung Kristin Schünemann mit. In den Veranstaltungen erfahren die Teilnehmenden unter anderem die Vorteile des Stillens für Mutter und Baby und lernen, wie ein Kund richtig...
Quelle: HRO-News.de | Mi., 15:55 Uhr
Rostockerin (95) spricht über Umzug ins Pflegeheim: „Ich hab’s schön hier“ - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ursula Medrow hat mit 89 ihre Heimatstadt Stralsund verlassen und ist in den Pflegewohnpark nach Rostock-Groß Klein gezogen. Dort ist sie eine von vielen Frauen, die im Alter allein leben. Was die altersgerechten Wohnungen bieten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 04:04 Uhr
Rostock-Gehlsdorf: Vollsperrung wegen Fernwärmeausbau – Umleitung bis elf Kilometer - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Bis 2028 soll im Rostocker Ortsteil Gehlsdorf die Fernwärme ausgebaut werden. Dafür müssen Anwohner und Autofahrer auch in den nächsten Monaten weiterhin mit Sperrungen und Umleitungen rechnen. Der Ortsbeirat ist nicht begeistert von den Plänen. Hier wird gesperrt:
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 04:04 Uhr
Luftbild: Blick vom Werftdreieck zum Holbeinplatz (Baustellenzustand am 9. September 2026, Foto: IBVM GmbH im Auftrag der Rostocker Straßenbahn AG) | Foto: IBVM GmbH im Auftrag der Rostocker Straßenbahn AG/Hansestadt Rostock
Rostock (HRPS) - Mit Abschluss der Bauarbeiten im Bereich Werftdreieck fahren die Straßenbahnen ab Sonntag, 13. September 2026, wieder auf ihren regulären Linienwegen. Das Straßenbahnnetz ist damit wieder durchgängig befahrbar, so die Rostocker Straßenbahn AG. Die während der Bauphase geltenden Umleitungen und Ersatzverkehre...
Quelle: HRO-News.de | Do., 14:10 Uhr

Vom Freihandelsabkommen bis zur Stärkung der Verbraucherbildung

Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) am 16. Mai 2014 in Rostock-Warnemünde

Rostock-Warnemünde (MLUV) • Zwischen dem 14. Und 16. Mai werden in Rostock Warnemünde die wichtigsten verbraucherschutzpolitischen Themen zwischen den zuständigen Ministern des Bundes und der Länder besprochen. „Die Vielzahl der zu behandelnden Themen – aktuell haben wir 59 Tagesordnungspunkte auf der Agenda – zeigen die deutliche thematische Breite der diesjährigen VSMK. Als Vorsitzland werden wir unter anderem die Stärkung der Verbraucherbildung und das transatlantische Freihandelsabkommen als Schwerpunktthemen in die Konferenz einbringen“, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz.
Im Vorfeld der Jahrestagung hat M-V sich bereits intensiv für die Stärkung der Verbraucherbildung eingesetzt. So fand Anfang April ein Treffen zwischen den Vertretern der Kultus- und der Verbraucherschutzministerkonferenzen statt, auf dem vor allem die Förderung von schulischer und außerschulischer Verbraucherbildung im Vordergrund stand. „Erst kürzlich hat eine PISA-Studie ergeben, dass 20 % der 15-jährigen in Deutschland mit dem Lösen von Alltagsproblemen überfordert ist. Deutschland belegte Platz 29 und liegt nur knapp über dem OECD-Durchschnitt. Dies kann nicht Anspruch einer Industrie- und Wissenschaftsnation wie Deutschland sein. Hier müssen wir ran“, unterstrich der Minister. Zu den zu lösenden Aufgaben in der Studie zählten u.a. der Kauf einer Fahrkarte am Automaten oder das Lesen von Stadtplänen.
Neben der Familie müssen Schulen Kinder und Jugendliche besser auf den Alltag vorbereiten. Dabei ist ein wesentliches Problem, dass die Materialien für den Schulunterricht oder die allgemeinen Verbraucherinformationen aktuell und praktikabel sind. Die Schnelligkeit der Technologieentwicklung und des Informationstransportes darf nicht dazu führen, dass beispielsweise vorrangig der Produktwerbung dienende Materialien teils unbemerkt in den Schulunterricht eindringen. „Daher haben wir uns gemeinsam darauf verständigt, dass bestehende Instrumente der Verbraucherbildung gestärkt werden sollten. Dies wurde für die kommende VSMK auf die Tagesordnung gesetzt“, erklärte Dr. Backhaus.
Etwa 30 Tagesordnungspunkte sind dem Bereich „Wirtschaftlicher Verbraucherschutz“ zugeordnet. Hierbei geht es um Themen wie
-       Schutz bei der Nutzung digitaler Dienste oder in sozialen Netzwerken,
-       Transparenz für den Verbraucher bei Online-Vergleichs- und Bewertungsportalen, bei Geldanlagen, bei der Lebensmittelkennzeichnung oder dem Einsatz von Siegeln zur Produktkennzeichnung,
-       Fragen des Datenschutzes für Verbraucher einerseits im Zuge der geplanten EU-Datenschutz-Grundverordnung, andererseits auch ganz konkret beim Scoring.
Schwerpunktthema wird allerdings das Transatlantische Freihandels- und Investitionspartnerschaftsabkommen sein. „Die Frage gilt zu klären, ob es vorsorgenden Verbraucherstandards weiter geben soll oder erst, wie in den USA, alles erlaubt ist, bis jemand vor Gericht etwas anderes erwirkt. Dies sind fundamentale Unterschiede. Das wird auch in weiten Teilen der Bevölkerung so gesehen. Ich werde mich ganz klar gegen ein Absenken der Standards stellen“, stellte der Minister klar.
Um ein solches Abkommen gerade mit Blick auf die genannten Bereiche, in den die Differenzen der Verhandlungspartner voraussichtlich groß bleiben werden, überhaupt zum Erfolg führen zu können, bedarf es einer intensiven, offenen, aber auch der demokratischen Teilhabe getragenen Befassung und Diskussion. „Gerade dies soll wohl verhindert werden. So zeigen jüngste Entwicklungen in Brüssel, dass die EU-Kommission ein Klageverfahren gegen die Mitgliedsstaaten für den Fall vorbereitet, dass die Parlamente dem Freihandelsabkommen zustimmen wollen. Das kann nicht sein und hat nichts mit Demokratie zu tun. Meiner Ansicht nach ist das Thema zu weitgreifend, dass das die EU alleine entscheiden kann“, mahnte Dr. Backhaus an.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Sa., 17.01.1970 - 05:32 Uhr | Seitenaufrufe: 169
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