Heinkel-Mauer soll künftig authentisch Geschichte vermitteln / News / Seestadt Rostock
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Rostock-Hansaviertel (HRPS) - Ein Touch-Screen im Foyer des Hallenschwimmbades Neptun in der Kopernikusstraße 17 informiert jetzt über Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements in Rostock. Der Bildschirm präsentiert die Plattform www.engagiert-in-rostock.de und lädt dazu ein, die Webseite direkt vor Ort durch scrollen und klicken interaktiv...
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Die Seenotretter, die sonst an der längsten Seebrücke der Ostsee und dem Inselhafen Prerow liegen, weichen nach Warnemünde aus. Eine außergewöhnliche Situation. Jetzt gibt es dort zwei Rettungskreuzer.
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Gerade wählten Kunden Jörg Busses Rostocker Laden für Künstler- und Schulbedarf, „Colour and more“, zur besten Shoppingadresse an der Ostsee. Nun legt der Händler in Vorpommern los. Zum Start gab´s eine Ranzenmesse im Einkaufszentrum, nun sollen neue Angebote folgen.
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Rostocker Straßenbahnfahrerin fuhr Seeleute in „DDR-Puff“ - Bild: Leipziger Volkszeitung
Straßenbahnen sind ihre große Liebe: Sabine Osten (72) hat mehr als 50 Jahre beim Rostocker Nahverkehr gearbeitet und Fahrgäste mit den unterschiedlichsten Gefährten durch Rostock kutschiert. Wie sich der Job verändert hat – und warum früher besonders viele Frauen Straßenbahn gefahren sind.
Quelle: Leipziger Volkszeitung | Mi., 05:04 Uhr
Uhr in Innenstadt kaputt: Rathaus fiel das erst mal nicht auf - Bild: Nordkurier
Die Uhr am Rathaus zeigte immerhin zweimal am Tag in den vergangenen Tagen die richtige Uhrzeit an. Darum kam es zum Zeitverlust in der Innenstadt.
Quelle: Nordkurier | Mi., 06:33 Uhr

Heinkel-Mauer soll künftig authentisch Geschichte vermitteln

Bürgerbeteiligung zur Gestaltung geplant

Rostock-Stadtmitte (HRPS) • Zur Bewahrung des geschichtlichen Erbes der Hansestadt Rostock sollen Teile der denkmalgeschützten Heinkel-Mauer am Werftdreieck sowie in der künftigen stadtgeschichtlichen Präsentation in der August-Bebel-Straße ausgestellt werden.

"Als aufgearbeitete Objekte können sie authentisch und eindrucksvoll Geschichte vermitteln. Die direkte Auseinandersetzung mit dieser zwiespältigen Hinterlassenschaft der Naziherrschaft soll uns sowie künftige Generationen eindringlich an unsere geschichtliche Verantwortung erinnern", unterstreicht die Leiterin des Amtes für Kultur, Denkmalpflege und Museen, Dr. Michaela Selling.

Einwohnerinnen und Einwohner können in den kommenden Monaten Vorschläge zur Gestaltung im neuen Wohngebiet am Werftdreieck unter anderem in Bürgerforen einbringen, die die kommunale Wohnungsgesellschaft WIRO als Eigentümerin des sieben Hektar großen Areals gemeinsam mit städtischen Ämtern veranstalten wird. Bereits am 4. Februar waren auf einer Einwohnerversammlung mit dem Ortsamt Mitte und dem Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft Pläne für eine Bürgerbeteiligung und den städtebaulichen Wettbewerb vorgestellt worden. In diesem Forum waren bereits Vorschläge zur Präsentation der Mauer am Werftdreieck und in einer stadtgeschichtlichen Ausstellung vorgebracht worden. Unterstützend arbeiten hier auch das zukünftige Architekturbüro, der Förderkreis für Luft- und Raumfahrt Mecklenburg-Vorpommern und das Kulturhistorische Museum Rostock.

Die Heinkel-Mauer  - Relikt der 1922 in Warnemünde gegründeten und während des Zweiten Weltkrieges weiter aufstrebenden Heinkel-Flugzeugwerke - war 1995 unter Denkmalschutz gestellt worden.
Sie gilt als eindrucksvolles Zeitzeugnis der NS-Diktatur, in deren Rüstungsindustrie in der Hansestadt Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen geschunden worden waren.

Witterungseinflüsse hatten dem freistehenden Ziegelmauerwerk in den letzten 20 Jahren stark zugesetzt und zur Tragfähigkeit des Gesamtfundamentes bestehen erhebliche Zweifel. Die nicht frostsicheren Hartbrand-Ziegel waren bereits in den 30er Jahren mangelhaft hergestellt worden. In einem Gutachten von INROS-Lackner wird festgestellt, dass die Heinkel-Mauer unter Erhalt der historischen Bausubstanz nur sehr bedingt sanierungsfähig sei. Eine denkmalgerechte Sanierung ist aus Sicht der Unteren Denkmalschutzbehörde nicht mehr möglich und auch wirtschaftlich nicht vertretbar, sie wird deshalb dem Abrissantrag der  Krieger GmbH zustimmen.

"Die künftige Präsentation von Teilen der geschichtsträchtigen Mauer am Werftdreieck und in der stadtgeschichtlichen Ausstellung soll eine mahnende Erinnerung an ein zwiespältiges, dunkles Kapitel Rostocker Industriegeschichte und deren Opfer in Würde ermöglichen", unterstreicht Dr. Michaela Selling. Darüber hinaus wird sich die Hansestadt Rostock dem Thema Luft- und Raumfahrt mit allen seinen Facetten auch besonders anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums widmen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Kunst & Kultur | Sa., 17.01.1970 - 12:39 Uhr | Seitenaufrufe: 159
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