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IKEA schließt Callcenter in Rostock: 279 Jobs stehen vor dem Aus - Bild: Nordkurier
IKEA schließt das Rostocker Callcenter. 279 Beschäftigte bangen um ihre Zukunft, Kunden sollen keine Änderungen spüren.
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„Hartz und Herzlich“ würdigt tote Regina aus Rostock mit emotionaler Sonderfolge - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Berührender Abschied von Regina: Am Heiligabend 2025 ist die Rostocker Rentnerin, die durch die RTL-Zwei-Sendung „Hartz und Herzlich“ berühmt wurde, verstorben. In einer eigenen Folge wird an die 72-Jährige erinnert – auch von Freunden, die noch nie vor der Kamera standen.
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Möwen füttern verboten! Sind Urlauber in Warnemünde gut informiert? „Die Schilder sind nicht erkennbar“ - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wer in Rostock Möwen füttert, dem drohen bis zu 5000 Euro Strafe. Vielen Gästen im Ostseebad Warnemünde ist das nicht klar, wie eine kleine Umfrage ergab. Problem: Viele der Hinweisschilder sind mit Hansa-Stickern überklebt und nicht lesbar.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 10:04 Uhr
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Kommentar zu Entlassungen bei Ikea in Rostock: Es trifft wieder die Schwächsten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Möbelhaus-Kette schließt – auch mit Verweis auf die Kosten – den Servicecenter-Standort Rostock. 300 Menschen verlieren ihre Arbeit. Die Art und Weise passt so gar nicht zum Wohlfühl-Image, das die Schweden gerne vermitteln, meint OZ-Chefreporter Andreas Meyer.
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Die Rostocker Wurst- und Schinkenspezialitäten GmbH ruft derzeit Frühstücksknacker zurück. Im Rahmen von internen Kontrollen sind in dem Produkt Salmonellen nachgewiesen worden.
Quelle: CHIP Online | Sa., 09:10 Uhr

Brandserie in Reutershagen aufgeklärt

Rostock-Reutershagen (PIHR) • Dieser Ermittlungserfolg wird vor allem die Anwohner im Stadtteil Reutershagen beruhigen. Nachdem es innerhalb der letzten zwei Wochen mehrmals im Bereich des Hawermannweges gebrannt hat, konnte jetzt der mutmaßliche Brandstifter ermittelt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erfolgte bereits heute Mittag die Haftrichtervorführung. Im Ergebnis wurde Haftbefehl für den 22-jährigen Tatverdächtigen erlassen.

Begonnen hatte die Brandserie in der Nacht zum 19.07.2014, als eine Mülltonne in Flammen aufging. Im Abstand von wenigen Tagen wurden dann weitere Brände gelegt. So brannte am 23.07.2014 der Keller eines Bürogebäudes und drei Tage später ein Citroen auf demselben Gelände. In der Nacht zum 29.07.2014 traf es eine Garage im Hawermannweg. Das Feuer hatten Beamte während der Streifenfahrt bemerkt und noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht. Vorläufiger Höhepunkt der Serie war die Brandstiftung an einem Carport, der unmittelbar an ein Wohnhaus grenzt. Glücklicherweise bemerkten die Bewohner das Feuer, so dass ein größerer Schaden vermieden werden konnte. Letztmalig versuchte der mutmaßliche Täter in der Nacht zum 30.07.2014 einen Pkw Renault in Brand zu setzen, was aufgrund der starken Regenfälle aber nicht gelang.

Dass der vermeintliche Täter so schnell ermittelt werden konnte, ist neben der akribischen kriminalpolizeilichen Arbeit vor allem der guten Zusammenarbeit mit den Schutzpolizisten des zuständigen Polizeihauptreviers Reutershagen zu verdanken. Den Beamten war der Mann, der zunächst als Zeuge auftrat, dennoch verdächtig vorgekommen. In der gestrigen polizeilichen Vernehmung verstrickte sich der 22-Jährige dann auch mehrfach in Widersprüche bis er schließlich fünf der sechs Brandstiftungen einräumte. Die Ermittler gehen allerdings aufgrund verschiedener Anhaltspunkte davon aus, dass auch der Kellerbrand auf sein Konto geht.

Der 22-Jährige, der sich seit zwei Monaten in Rostock aufhält, war erst im Mai nach Verbüßung einer fast dreijährigen Strafe wegen Körperverletzung, räuberische Erpressung und Diebstahl aus der Haft entlassen worden. Nach der heutigen Haftrichtervorführung wird der junge Mann nun erneut in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Polizeibericht | Sa., 17.01.1970 - 07:46 Uhr | Seitenaufrufe: 157
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