Steineklau am Strand von Börgerende verboten / News / Seestadt Rostock
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Quelle: HRO-News.de | Do., 17:05 Uhr
Rostocker DDR-Soldat von Veteranentag ausgeschlossen – das findet er unfair - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Am 15. Juni ist Veteranentag der Bundeswehr. Ehemalige NVA-Soldaten, die nach der Wende nicht übernommen wurden, bleiben dabei außen vor. Der Rostocker NVA-Veteran und langjährige Korvettenkapitän Heino Ewald findet das unfair.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 08:03 Uhr
Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (13.06.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 04:34 Uhr
Rostock: Universität krempelt Lehramtsstudium um – Start im Oktober 2026 – ein FAQ - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Universität Rostock krempelt das Lehramtsstudium um. Ab Oktober 2026 sollen angehende Lehrer früher in die Praxis – und sich erst später auf eine Schulform festlegen müssen. Was sich konkret ändern soll – ein FAQ.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 09:19 Uhr
Ostsee-Hochwasser? Aktuelle Pegelstände in Rostock, Wismar, Rügen, Greifswald am 14.06.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wie hoch ist der aktuelle Pegel der Ostsee an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern? Wir berichten mit Live-Daten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 04:19 Uhr
Rostocker Unimedizin und Arzt Hüseyin Ince im Streit: Will sie Professor loswerden? - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Prof. Hüseyin Ince ist Direktor an drei Kliniken in zwei Bundesländern – in MV und Berlin. Die Universitätsmedizin Rostock hat nun einen Kooperationsvertrag mit einem Klinikkonzern in der Hauptstadt gekündigt und schweigt über die Gründe. Der renommierte Kardiologe will das nicht hinnehmen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 08:04 Uhr
Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (14.06.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 04:34 Uhr

Steineklau am Strand von Börgerende verboten

Rostock/Börgerende (StALUMMH) • Amtsleiter des StALU MM weist auf Erhalt der Küstenlandschaft hin

Immer wieder wird der Leiter des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) von aufmerksamen Einwohnern aus der Gemeinde Börgerende-Rethwisch darauf hingewiesen, dass im Strandbereich zwischen Jemnitzschleuse und  Börgerende von Bürgern unberechtigt zum Teil größere Mengen Steine vom Geröllwall abgetragen und in Eimern, Körben oder Kisten mit Fahrzeugen abtransportiert werden.

Der StALU-Amtsleiter Hans-Joachim Meier weist erneut eindringlich darauf hin, dass laut Wassergesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 30. November 1992, zuletzt geändert 12. Juli 2010, § 87, Abs. 1 diese mutwilligen Entnahmen von dem Küstenschutz dienenden Steinen aus Gründen des Sturmflutschutzes untersagt sind. Der Geröllwall im Strandbereich von Börgerende ist eine mit Landesmitteln errichtete Küstenschutzanlage, für deren Schutzfunktion das StALU MM verantwortlich ist. Im gesamte Strandbereich weisen Schilder der Behörde sichtbar darauf hin, dass es "aus Gründen des Sturmflutschutzes untersagt ist, Sand, Kies, Geröll und Steine vom Strand zu entnehmen. Verstöße und Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet".

Gerade der Strandabschnitt zwischen Jemnitzschleuse und der Ortschaft Börgerende weist einen hohen Geröllanteil auf. Das Geröll stellt einen natürlichen Schutz für die unter ihm liegenden Sande dar, denn es verhindert, dass die Sande durch die Wellen fortgespült werden. Außerdem trägt das Geröll zur Wellendämpfung bei. Diese Eigenschaften des Gerölls wurden für den Küstenschutz ausgenutzt und der Geröllwall mit erheblichem finanziellen Aufwand verstärkt.

Da das Hinterland im Bereich Börgerende-Retwisch/Heiligendamm bis nach Bad Doberan nur wenige Dezimeter über dem normalen Wasserspiegel liegt, ist es für den Schutz der Bewohner dieser Bereiche vor Sturmfluten notwendig, dass die errichteten Sturmflutschutzanlagen ihre volle Schutzfunktion auch erfüllen können.

Der StALU-Amtsleiter appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich im Interesse des Küstenschutzes in diesem Bereich an die Bestimmungen zu halten.

Nicht betroffen von diesem ausdrücklichen Verbot ist selbstverständlich das Sammeln von Hühnergöttern und einzelnen Steinchen bei Strandwanderungen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt | Do., 15.01.1970 - 23:33 Uhr | Seitenaufrufe: 549
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