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Polizei stellt flüchtige Unfallverursacher

Rostock (PIHR) • Zwei Fahrzeugführer, die gestern nach Verkehrsunfällen mit Sachschäden jeweils vom Unfallort geflüchtet waren, konnten kurz darauf von der Polizei gestellt werden. Gegen die beiden Rostocker wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gleich eine ganze Reihe von Verstößen werden dem Mopedfahrer vorgeworfen, der nachmittags im Stadtteil Groß Klein gegen einen Stromverteilerkasten gefahren und anschließend vom Unfallort geflüchtet war. Zeugen hatten den Unfall im Blockmacherring beobachtet und die Polizei alarmiert, die den 28-jährigen Fahrer nur wenige Hausnummern weiter stellen konnte. Der Rostocker war mit einem gestohlenen Moped unterwegs, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten dann noch ein Einhandmesser, so dass zusätzlich auch wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt wird.

Im Stadtteil Dierkow flüchtete ein Pkw-Fahrer ebenfalls vom Unfallort, nachdem er beim Verlassen des Parkplatzes in der Philipp-Brandin-Straße einen Transporter gerammt hatte. Beamte fanden den Mann noch immer im Auto sitzend nur einige Meter weiter. Bereits beim Öffnen der Fahrzeugtüren verbreitete sich ein starker Alkoholgeruch. Der Atemalkoholtest bei dem 47-jährigen Fordfahrer ergab dann auch einen Wert von 2,88 Promille. Nach der ärztlichen Blutprobenentnahme wurde der Rostocker wieder von der Dienststelle entlassen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Polizeibericht | Sa., 17.01.1970 - 08:55 Uhr | Seitenaufrufe: 147
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